Das Außengelände der Grundschule Spormecke eignete sich hervorragend für den praktischen Teil der Ausbildung. Foto: Dieter Grefe/Märkischer Kreis

Märkischer Kreis. (pmk). Die Feuerwehren im Märkischen Kreis beteiligen sich an der landesweiten Ausbildungsoffensive „FeuerwEhrensache“. Zur Auftaktveranstaltung des Pilotprojektes trafen sich Ausbilder aus dem Märkischen Kreis sowie aus der Stadt Ahlen (Kreis Warendorf) und der Stadt Hamm in der Grundschule Spormecke in Schalksmühle. Im Rahmen dieses Pilotprojektes sollen die Grundgedanken, die eine Arbeitsgruppe auf Landesebene entwickelt hat, in die Praxis umgesetzt werden. Ziel dieser Neustrukturierung der Feuerwehrausbildung ist es unter anderem, junge Kameradinnen und junge Kameraden nach dem Eintritt in die Feuerwehr schneller mit in den Einsatz nehmen zu können. Als Gast und Moderator in Schalksmühle dabei war Branddirektor Dr. Block vom Institut der Feuerwehr in Münster.

Theorie und Praxis auf dem Gelände der Grundschule Spormecke

Der Tag wurde dazu genutzt, aus ausgewählten Themen, mögliche Unterrichtsverläufe zu erarbeiten und in der Praxis zu er proben. Dazu zählten:

–       Aufbau einer Löschwasserversorgung von einem Hydrantennetz

–       Gerätebereitstellung bei einem Technischen Hilfeeinsatz

–       Aufbau einer Verkehrsabsicherung auf einer Landstraße

Die Feuerwehren im Märkischen Kreis beteiligen sich an der landesweiten Ausbildungsoffensive „FeuerwEhrensache“.
Die Feuerwehren im Märkischen Kreis beteiligen sich an der landesweiten Ausbildungsoffensive „FeuerwEhrensache“. Foto: Hendrik Klein/Märkischer Kreis

Zum Abschluss des informationsreichen Tages wurde die angewandte handlungsorientierte und praxisnahe Ausbildungsmethode von allen Teilnehmern begrüßt. Dabei wurde allen bewusst, dass bei der Einführung der neustrukturierten Ausbildung alle Ausbilder gefordert sind.

Die Grundschule als Tagungsort bot dazu ideale Bedingungen. Es waren sowohl ein Raum, in dem sich das gesamte Plenum austauschen konnte, Klassenräume für Gruppenarbeiten als auch eine genügend große Außenfläche für die praktischen Übungen vorhanden, sodass parallel und ungestört gearbeitet werden konnte. Die Tatsache, dass die Feuerwehr dazu in eine Grundschule ausweichen muss macht auch noch einmal deutlich, wie wichtig die Entscheidung war, im Märkischen Kreis ein Brandschutz- und Rettungsdienstzentrum einzurichten.

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