Ist ein Studium nach der Abschlussprüfung eine geeignete Alternative? Foto: pixabay.com

Märkischer Kreis/Hagen. Für viele Auszubildende stellen sich rund um die Abschlussprüfung zahlreiche Fragen: Welche Unterschiede gibt es zwischen Ausbildungs- und Arbeitsvertrag? Ist mit der Ausbildung die Qualifikation abgeschlossen oder wie funktioniert berufliche Weiterbildung? Ist ein sich anschließendes Studium die richtige Alternative? Wie organisiere ich den Wechsel in einen anderen Betrieb und wie stelle ich mich dort am besten vor? Kann man Kinder und Karriere miteinander verbinden? Und wird man überhaupt angemessen bezahlt?

Neues Veranstaltungsformat

Zur Klärung dieser Fragen bieten die IG Metall-Geschäftsstellen Märkischer Kreis, Hagen und Gevelsberg-Hattingen ein neues Veranstaltungsformat. Mit „Start smart!“, der Konferenz für Auslernerinnen und Auslerner, werden genau diese Themen angesprochen. Die Konferenz findet am Donnerstag, 9. März, ab 17 Uhr in der Hagener Stadthalle statt. Einlass ist bereits um 16.30 Uhr. Neben den Workshops sorgen ein Vortrag zur jungen Generation, Poetry Slam und ein Imbiss für den Veranstaltungsrahmen.

Acht Workshops

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer können an folgenden Workshops teilnehmen:

  1. Ohne Moos nichts los? Entgeltsysteme, Eingruppierung, Einstiegsgehälter
  2. Ausbildung: Check! Und jetzt? Weiterbildung und Qualifikation nach der Ausbildung
  3. Talentscouts für die Hochschule – wie finde ich die passende Hochschule für mich?
  4. Ausgelernt – und nun? Studieren!
  5. Kind oder Chefetage? Vereinbarkeit von Familie und Beruf
  6. Tapetenwechsel! Bewerbungstraining für den neuen Job oder den neuen Betrieb
  7. Die ersten 100 Tage im Job – was ändert sich für mich rechtlich?
  8. Stimm- und Rhetoriktraining

Entfaltungsmöglichkeiten kennenlernen

Gudrun Gerhardt, Erste Bevollmächtigte der IG Metall im Kreis freut sich über das hochkarätige Workshop-Angebot.
Gudrun Gerhardt, Erste Bevollmächtigte der IG Metall im Kreis freut sich über das hochkarätige Workshop-Angebot.

„Neben dem Ausbildungsstart ist der Wechsel vom Azubi zum Facharbeiter die entscheidende Station für das Berufsleben. Hier entscheidet sich, wie das Berufsleben in den nächsten Jahren und Jahrzehnten verlaufen wird“, stellt Gudrun Gerhardt, Erste Bevollmächtigte der IG Metall im Märkischen Kreis, fest. Deswegen sei es wichtig, dass die jungen Beschäftigten über ihre Rechte und Pflichten sowie Entfaltungsmöglichkeiten Bescheid wissen. Besonders freut sich die Gewerkschafterin über das hochkarätige Workshop-Angebot: „Wir haben zu jedem Workshop hervorragende Referentinnen und Referenten gewinnen können. So wird zum Beispiel die Südwestfälische Industrie- und Handelskammer den Bereich Weiterbildung übernehmen. Talentscouts der Universitäten aus dem Ruhrgebiet werden über die Auswahl an Hochschulen berichten. Das NRW-Familienministerium wird über die Möglichkeiten zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf sprechen. Das kann sich sehen lassen!“

Konferenz offen für alle Berufsstarter

Die Veranstaltung ist auch für Nicht-Gewerkschaftsmitglieder geöffnet. „Wir führen die Konferenz auch für diejenigen durch, die bislang nicht mit Gewerkschaften in Kontakt gekommen sind – gerade weil der Übergang von der Ausbildung in den Beruf so wichtig ist. Und selbstverständlich zeigen wir, dass die IG Metall vom Ausbildungsstart bis zur Rente der verlässliche Ansprechpartner für Sicherheit und Entfaltung im Berufsleben ist“, betont Fabian Ferber, Jugendsekretär der märkischen IG Metall.

Eingeladen sind alle, die vor kurzem oder im vergangenen Sommer ihre Ausbildung abgeschlossen haben. Außerdem sind diejenigen, die im kommenden Sommer ihre Ausbildung beenden möchten, herzlich eingeladen. Anmeldungen werden per Mail an maerkischer-kreis@igmetall.de oder per Telefon unter 02351/3658-0 entgegengenommen.

 

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