Die Lichtstele am Bahnhof - ein starker Akzent in der Stadt des Lichts.

Lüdenscheid. Sechs leuchtende scharfe Schnitte gliedern die Fassade des Insta-Lagers auf der Hohe Steinert. „Fuchsfeuer“ nennen der Saarbrücker Licht-Designer Tobias Link und das Lüdenscheider Unternehmen die Installation, die seit den Lichtrouten 2013 den 50 Meter langen, 38 Meter breiten und 18 Meter hohen grauen Kubus veredelt. Die scharf konturierten wechselnden Farbverläufe erinnern an Polarlichter und zeigen, was moderne LED-Technik aus dem Hause Insta zu leisten vermag.

Impulse werden aufgenommen

Die Impulse, die Lüdenscheid als „Stadt des Lichts“ aussendet, werden aufgenommen. So besticht auch der neue Verlagskomplex der Lüdenscheider Nachrichten an der Schillerstraße durch funktionale Architektur im Einklang mit einem modernen Lichtkonzept. Die weitläufige und offene Gestaltung des Bahnhofs wird flankiert von Akzenten im Quartier der Denkfabrik, zu dem neben dem Deutschen Institut für angewandte Lichttechnik (DIAL) auch die Fachhochschule Südwestfalen und die Phänomenta zählen.

Stadt des Lichts
Der Foster-Schirm an der Sparkasse.

Zwischen Fachhochschule und Gustav-Adolf-Adolf-Straße soll zudem bald ein weiteres Highlight glänzen: Eine 50 Meter lange Brücke wird Denkfabrik und Phänomenta verbinden. Der Clou ist ein ausgeklügeltes Lichtkonzept. Die Brückenkonstruktion soll durch dichtstehende weiße LEDs hervorgehoben werden. Der Boden könnte in Rot erstrahlen. Die breit auslaufende Treppenanlage und die Verkehrsflächen am Brückenfuß zur Fachhochschule und am Brückenkopf der Phänomenta sollen ganz in Weiß leuchten.

Lichtstele ein Symbol für die Stadt des Lichts

Dieses Zukunftsprojekt untermauert den Anspruch Lüdenscheids als Stadt des Lichts. Ein unverwechselbares Symbol ist auch die 7,50 Meter hohe Lichtstele aus Acrylglas und Aluminium auf dem Bahnhofsareal. Die Skulptur aus gefalteten Dreieckflächen weist weithin sichtbar auf Lüdenscheid als „Stadt des Lichts“ hin. Sie steht in unmittelbarer Nähe des neu errichteten 75 Meter hohen Phänomenta-Turms. Er ist das Wahrzeichen der erweiterten interaktiven Wissenschafts-Ausstellung. Der Turm wird ein Foucault’sches Pendel aufnehmen, das anschaulich die Erdrotation dokumentiert. Die Phänomenta-Verantwortlichen gehen davon aus, dass das der Erweiterungsbau noch im ersten Quartal 2015 in Betrieb gehen kann.

Neue Ausstellung mit Schwerpunkt Licht-Phänomene

Der neue Ausstellungsbereich zeigt mit zahlreichen Experimenten unter anderem das große Spektrum der Licht-Phänomene.

Mit dem »Technikzentrum« im Haus möchte die Phänomenta verstärkt das Interesse an Physik und Technik wecken und fördern – für eine dauerhaft gute Vorbereitung auf die Berufe der Zukunft. Es entsteht somit ein Ausflugs- und Lernziel, das in der Region einzigartig ist.

Fotos © Guido Raith

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