Stadte und Gemeinden im Märkischen Kreis erhalten mehr Geld. Foto: M. Schuppich - Fotolia.com

Lüdenscheid/Volmetal. Nach der heute von der Landesregierung veröffentlichten neuen Modellrechnung für das Gemeindefinanzierungsgesetz 2017 (GFG 2017) wird den Städten, Gemeinden und Kreisen die Rekordsumme in Höhe von insgesamt 10,64 Milliarden Euro zur Verfügung stehen. Dies sind über 260 Millionen Euro mehr als im vergangenen Jahr und damit die höchsten Zuweisungen an die Kommunen in der Geschichte Nordrhein-Westfalens. „Das ist nochmal etwas mehr als im Juli mit der damaligen Arbeitskreisrechnung geschätzt“, so der heimische Landtagsabgeordnete Gordan Dudas.

Die Verabschiedung des GFG 2017 im nordrhein-westfälischen Landtag ist für Dezember geplant. „Unsere Kommunen im südlichen Märkischen Kreis profitieren von den zu erwartenden Zahlungen“, heißt es in einer Mitteilung des Landtagsabgeordneten.

Diese Gesamtzuweisungen setzen sich aus Schlüsselzuweisungen (abhängig von der eigenen Steuerkraft), der Allgemeinen Investitionspauschale, der Schul-/Bildungspauschale sowie der Sportpauschale zusammen. Nach der heute vorgestellten Modellrechnung bedeutet dies voraussichtliche Gesamtzuweisungen für 2017 in Höhe von:

Stadt Halver:                        3.311.447 Euro

Gemeinde Herscheid:        843.904 Euro

Stadt Kierspe:                      8.098.048 Euro

Stadt Lüdenscheid:            20.497.324 Euro

Stadt Meinerzhagen:          1.786.147 Euro

Schalksmühle:                    800.681 Euro

Die „Modellrechnung GFG“ kann unter http://www.mik.nrw.de abgerufen werden.

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