Patrick Tussant, Produzent und ArtDirector von "Jule und ein Herz voll Licht" mit der berühmten "Klappe". Am Hüinghauser Bahnhof wurde ein Film gedreht. Fotos: Iris Kannenberg

Lüdenscheid/Herscheid/Plettenberg/Werdohl. Wer bisher von „STADTSCHATTEN“ noch nichts gehört hat, dem sei gesagt: Spätestens, wenn die Truppe um Patrick Tussnat und Matthias Bähr am 28.8. als Promo-Live-Act für die Show bei „Genuss am Fluss“ in Werdohl auftritt und eine Woche später am 3.9. mit Lesung, Film, Tanz und Gesang in der Humboldt-Villa zu Gast ist, werden die meisten Menschen zwischen Werdohl, Plettenberg und Lüdenscheid wissen, welcher Inhalt sich hinter diesem eher geheimnisvollen und etwas sperrigen Wort verbirgt.

Premiere in Plettenberg

Jule wird gespielt von Ellen Brandt! Sie ist ein echter Profi. Ohne Wenn und Aber.
Jule wird gespielt von Ellen Brandt! Sie ist ein echter Profi. Ohne Wenn und Aber.

„STADTSCHATTEN“ ist eine Entertainment-Produktion, die gerade hier im Kreis entsteht und am 10. Dezember Premiere in Plettenberg feiert. Die Show besteht aus den Elementen Musical, Theater und Film.

Die Filmsequenzen werden seit Anfang August in und um Plettenberg herum gedreht. Am Samstag war der Drehort besonders spannend, da ging es auf das Gelände der Hüinghauser Museumsbahn. 20 Statisten und Schauspieler hatten sich eingefunden, um mit Matthias Bähr (Regie), Bernard Reynaud (Ton), Tobias Wieneke (Kamera) und Patrick Tussnat (Producer) die Szene zu drehen, in der Jule, die Hauptdarstellerin, in den Zug steigt, der sie zu ihren Großeltern bringt.

Film ist harte Arbeit

Regisseur Matthias Bähr (Mitte), Kameramann Tobias Wieneke und Patrick Tussant, der Producer beim Szenencheck.
Regisseur Matthias Bähr (Mitte), Kameramann Tobias Wieneke und Patrick Tussant, der Producer beim Szenencheck.

Jule in Gestalt von Ellen Brandt hatte es an diesem Tag besonders schwer. Klein und sehr zart wurde es zwischendurch wirklich kalt und gemäß der Buchvorlage war Jule alles andere als dick angezogen.

Ellen fror zwischendurch sichtbar. Aber sie ist ein echter Profi und beißt die Zähne zusammen. Sie lacht immer und beschwert sich nie, ist immer freundlich und dabei auch noch sehr talentiert. Ein echter kleiner Star. Und ein Vorbild sogar für die Großen. Und ebenso geduldig, wie die vielen Statisten, die sich klaglos immer wieder an den extra gekennzeichneten Stellen aufstellten und die gleiche Szene noch einmal drehten.

So ist das eben im Film. Was später so geschmeidig auf der Leinwand rüberkommt, ist in Wirklichkeit harte Arbeit. Manche Szenen mussten an diesem Tag 20 Mal wiederholt werden. Mal flog ein Vogel durchs Bild, mal begann einer der Vereinsmitglieder des Museeums unangekündigt, den Rasen zu mähen, dann wieder vermisste Jule ihren Rucksack, dann vergaß die Film-Mami den Text.

Das war wirklich gut Leute!

Und BITTE! Szene 5 am Bahnhof ist fast im Kasten.
Und BITTE! Szene 5 am Bahnhof ist fast im Kasten.

Matthias Bähr hatte als Regisseur viel zu tun. Er ist mit dem ganzen Herzen dabei, das merkt man ihm deutlich an. Und er ist für sein Team ein echter Ermutiger. Den einen Satz von ihm werden alle Darsteller sicher nie wieder vergessen: „Das war wirklich gut Leute!! Das machen wir nochmal!“ Und noch einmal und noch einmal.

Man nahm es unter den Schauspielern und Statisten mit viel Humor. Niemand war an diesem Nachmittag vor Ort, der nicht wirklich Spaß gehabt hätte und sich wertgeschätzt als Teil des Teams fühlen durfte. Die jüngste Darstellerin war Lea mit gerade einmal vier Jahren, der älteste „Herr Bähr“ mit über sechzig. Eine schöne Mischung, zu der auch einige syrische Flüchtlinge beitrugen, die sich erst sehr wunderten, wo sie da gelandet waren und dann mit großem Elan zu dem Gelingen des Filmes beitrugen.

Promotiontour. Eine Station: Die Humboldt-Villa

Nächste Szene, letzte Anweisung. Ellen ist ganz Ohr. Tobias auch.
Nächste Szene, letzte Anweisung. Ellen ist ganz Ohr. Tobias auch.

Das Team um den „STADTSCHATTEN“ und die Geschichte über „Jule und ein Herz voll Licht“, begibt sich nach den Dreharbeiten auf eine kleine Promotiontour.

Stationen sind unter anderem: 28.8. Lesung mit Tanz und Musik um 14 Uhr bei „Genuss am Fluss“ in Werdohl. Am 3.9.2016 findet in der Humboldt-Villa ab 17 Uhr eine Lesung mit der Buch-Autorin statt, dazu gibt es eine Autogrammstunde und die Vorstellung der Hauptakteure mit Musical, Tanz und Trailer. Am 10.9. darf man sich über insgesamt drei Lesungen mit Musik und Film im WK in Werdohl freuen. Der Kartenvorverkauf hat bereits ebenfalls begonnen. Karten sind im VvK ab dem 25. August unter www.shop.tussnat.de und im Reiseland Plettenberg, Grünestraße 11 zu erwerben.

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