SStabhochsprunganlage für LG Halver-Schalksmühle
Die LG besitzt seit Samstag eine eigene Stabhochsprunganlage auf dem Franz-Dobrikat-Sportplatz in Halver. Foto: Verein

Halver. Seit dem Wochenende verfügt die LG Halver-Schalksmühle über eine eigene Stabhochsprunganlage auf dem Franz-Dobrikat-Sportplatz. Damit schaffte der Verein die Voraussetzungen, dass auch die Schüler und Schülerinnen, die nur in Halver trainieren, diese attraktive Disziplin ausprobieren und trainieren können.

Hochsprung-Training bislang kaum möglich

Bisher war ein solches Training nur unter erschwerten Bedingungen auf dem Jahnsportplatz in Schalksmühle möglich. Die heimische LG ist im
Kreis Lüdenscheid quasi der einzige Verein, der diese Disziplin anbietet. Lediglich bei der LG Plettenberg/Herscheid gibt es noch einen Schüler, der Stabhochsprung betreibt. Diese Ausnahmestellung soll nun mit der neuen Matte in Halver weiter ausgebaut werden.

Stabhochsprunganlage kostete rund 1000 Euro

Dank guter Beziehungen von LG-Sportwart Dirk Maximowitz konnte der Verein eine gebrauchte, aber völlig intakte Anlage erwerben. Sie besteht aus einem 4 x 4 Meter großen Sprungkissen, zwei 2 x 2 Meter großen Vorkissen, einer Regenhaube sowie Ständern inklusive Auflegerstangen für größere Höhen. „Inklusive Transportkosten hat uns die Anlage gut 1000 Euro gekostet“,  freute sich Maximowitz über das Schnäppchen. Eine neue Anlage mit dieser Ausstattung koste zwischen 10.000 und 12.000 Euro. In einer rund sechsstündigen Aktion wurde die komplette Anlage am Samstag in Voerde bei Wesel abgeholt und an der Karlshöhe wieder aufgebaut. Mit freundlicher Unterstützung der Firma Reinhard Grnefeld aus Schalksmühle, die einen 7,5-t-Lkw samt Fahrer für den Transport stellte, sowie einer Halveraner Firma, die kostenlos Paletten für den Unterbau sponserte, ist die Anlage sofort voll einsatzfähig.

Weitere Sponsoren für Anschaffungen gesucht

„Wir hoffen, dass wir vielleicht noch einen oder mehrere Sponsoren finden, die uns nachträglich bei der Finanzierung unterstützen“, sagte Maximowitz mit Blick auf die geschröpfte Vereinskasse der LG. Und außerdem würde der Sportwart die Anlage gerne noch ein wenig modernisieren: „Die Ständer sind zwar voll funktionsfähig, aber beim Verstellen der Höhen schon ziemlich aufwendig. Da gibt es heutzutage andere, komfortablere Techniken.“ Ein solches
Ständerpaar würde ca. 3.500 Euro kosten. Und eine fahrbare Schutzhaube aus Metall, die sowohl gegen Witterungseinflüsse als auch gegen unsachgemäße Benutzung und Vandalismus schützt, würde noch einmal mit rund 12.000 Euro zu Buche schlagen.

Wer die LG unterstützen möchte, kann sich an Sportwart Dirk Maximowitz wenden, Tel. 0171-8314959, eMail
d.maximowitz@lghs.de. Alle Spenden sind selbstverständlich steuerlich absetzbar.

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