Platz 1: Gina und Milena vom St.-Franziskus Gymnasium in Olpe Foto: © Deutsch-Russisches Forum

Lüdenscheid. Milena Völler und Gina Sikiric vom St.-Franziskus Gymnasium in Olpe haben die gestrige Russisch-Regionalrunde am Bergstadt-Gymnasium in Lüdenscheid gewonnen. Die beiden 17-jährigen Schülerinnen freuen sich nun auf ihre Teilnahme am Finale, das auf Einladung von Hauptförderer GAZPROM Germania Anfang November im Europa-Park in Rust stattfindet.

Die fiktive Silbermedaille ging gestern in Lüdenscheid an die zweite Mannschaft der Gastgeberschule. In einer spannenden Finalrunde mussten sich Katja Meier und Maja Myka vom Bergstadt-Gymnasium den Regionalsiegern aus Olpe geschlagen geben. Platz 3 erkämpften sich Jonas Held und Paul Derksen vom Gymnasium Am Turmhof in Mechernich und verwiesen die zweite Lüdenscheider Mannschaft, Sofie Waimann und Julian Ravindran, auf Platz 4.

„Sprache ist der Schlüssel für Dialog und Einblick in die Kultur. Mit unserem Sprachenturnier können junge Leute ihre sprachlichen Kenntnisse auf spielerische Art und Weise erweitern und gleichzeitig Vorurteile abbauen. Zudem ist die Fremdsprache ein wichtiger Grundstein, gerade auch für die berufliche Perspektive eines jungen Menschen“, erläutert Martin Hoffmann, geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Deutsch-Russischen Forums e.V., der das Sprachturnier in diesem Jahr bereits zum achten Mal ausrichtet.

An insgesamt 202 Schulen in ganz Deutschland war vor den Sommerferien die Auswahlrunde des Bundescups ausgetragen worden, an der insgesamt rund 5000 Schüler teilnahmen. Die Schirmherrschaft für das Projekt haben 15 Kultusminister der Länder übernommen, darunter Sylvia Löhrmann, Ministerin für Schule und Weiterbildung in Nordrhein-Westfalen.

Nach der Auftaktrunde in Bochum und dem Regionalderby in Bielefeld richtetet das Bergstadt-Gymnasium in Lüdenscheid gestern den dritten und letzten Regionalausscheid in Nordrhein-Westfalen aus. Bundesweit wird bis Mitte Oktober noch elf Mal um einen Regionalsieg gewürfelt. Wer dabei gewinnt, hat die Teilnahme am Bundescup-Finale in Deutschlands größtem Freizeitpark, dem Europa-Park in Rust sicher. Dort geht es dann Anfang November um eine Russlandreise für die Sieger des bundesweiten Russisch-Turniers.

„Der Bundescup ,Spielend Russisch lernen‘ dient dem kulturellen Austausch beider Länder. Das gemeinsame Erlernen von Sprachen bringt die Menschen noch näher zusammen und fördert das gegenseitige Verständnis und das Miteinander der Kulturen“, betont Burkhard Woelki, Direktor Unternehmenskommunikation der GAZPROM Germania GmbH. Das deutsche Energieunternehmen mit russischen Wurzeln fördert das Sprachturnier seit seinen Anfängen und lädt die Regionalsieger in jedem Jahr zu einem großen Finale ein. „Mit der Veranstaltung im Europa-Park in Rust möchten wir erneut einen Anreiz für die Schüler schaffen, sich aktiv am Bundescup zu beteiligen“, so Woelki.

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