Hagen/Ennepe-Ruhr. Die SPD in Hagen und im südlichen Ennepe-Ruhr-Kreis hat den SPD-Landtagsabgeordneten Hubertus Kramer für die Landtagswahl 2017 zum Kandidaten nominiert. Bei der Wahl des sozialdemokratischen Bewerbers im Wahlkreis 104 bekam der 56-jährige Gevelsberger am vergangenen Mittwochabend (6.4.2016) 44 Ja-Stimmen, bei einer Enthaltung.

Bei der NRW-Landtagswahl 2005 ist Kramer in seinem Wahlkreis direkt gewählt worden, mit 50,3 Prozent der Erststimmen. Auch 2010 mit 46,9 Prozent und 2005 mit 43,8 Prozent holte der Sozialdemokrat das Direktmandat im Wahlkreis „Hagen II – Ennepe-Ruhr-Kreis III“. Der Wahlkreis umfasst die Städte Gevelsberg, Ennepetal, Breckerfeld sowie Hagen-Haspe, -Eilpe und -Dahl.

Die Landtagswahl 2017 soll am 14. Mai stattfinden, wie derwesten.de am 8. März mit Hinweis auf den NRW-Innenminister veröffentlichte. Damit fände die Wahl des NRW-Landesparlamentes wie 2012 und 2010 am Muttertag statt. Auf der Internetpräsenz des Innenministeriums findet sich der Termin aktuell (9.4.2016) noch nicht.

SPD-Kandidat: „Klammer zwischen Kommune und Land“

Zur Nominierung des SPD-Kandidaten Hubertus Kramers schreibt die Hagener SPD auf ihrer Internetseite.
‚„Freiheit, Gerechtigkeit, Solidarität, Menschlichkeit: Das waren und sind für mich keine verstaubten Überschriften über einer althergebrachten Parteiphilosophie. Für mich ist das die Richtschnur für mein politisches Handeln.“ Mit diesem Grundsatz hatte Hubertus Kramer zuvor die Motivation für sein politisches Engagement in einer mittlerweile über 30jährigen politischen Arbeit beschrieben. In seinem täglichen Wirken als Abgeordneter sieht er sich insbesondere als „Klammer zwischen Kommune und Land.“ Die Kommunen seien der Ort, an dem die Menschen am ehesten spürten, „ob Politik funktioniert“. 20 Jahre lang saß Kramer selbst im Gevelsberger Stadtrat, ist Mitglied des Präsidiums des Städte- und Gemeindebunds Nordrhein-Westfalen und seit seinem Einzug in den NRW-Landtag im Jahr 2005 Mitglied im Kommunalpolitischen Ausschuss des Landesparlaments.

„Unsere Region hat in den zurückliegenden Jahren unter einer sozialdemokratisch geführten Landesregierung mit Hannelore Kraft an der Spitze durchweg einen guten Weg genommen“, sagte Hubertus Kramer unter dem Beifall der 45 Delegierten aus Hagen und dem Ennepe-Ruhr-Kreis. Und trotzdem warteten in den kommenden Jahren noch genügend Aufgaben, die „ein gutes Miteinander von Städten und Land erforderten“. Kramer nannte für seinen Wahlkreis beispielhaft die weitere Konsolidierung des städtischen Haushalts in Hagen im Rahmen des „Stärkungspaktes Stadtfinanzen“, die Umsetzung des Integrierten Handlungskonzeptes für die Innenstadt in Ennepetal, den Ausbau der Breitband- und der Straßen-Infrastruktur in Breckerfeld und im Hagener Süden sowie weitere städtebauliche Impulse in Gevelsberg. „Und auf uns alle wartet die Mega-Aufgabe der Integration der zu uns geflüchteten Menschen, die eine große Chance für unsere Gesellschaft bedeutet. Das muss uns gelingen“, sagte Hubertus Kramer. An all diesen Aufgaben wolle er als Landtagsabgeordneter „für diesen wunderschönen Wahlkreis mit seinen beeindruckenden Menschen“ von 2017 an für weitere fünf Jahre aktiv mitwirken.‘

Links zum Thema:

Wahlergebnisse NRW
Wikipedia-Eintrag NRW-Wahlkreis 104
Online-Mitteilung der SPD-Hagen
Wikipedia-Eintrag zur Landtagswahl
Link zum Landeswahlleiter

Unterstütze uns auf Steady

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here