Neue Lampen brauchen deutlich wneiger Erngie als herkömmliche Leuchtmittel. Foto: Rüdiger Kahlke

Lüdenscheid/Volmetal. Glühbirnen, Energiesparlampen oder LEDs: welche Lichtquelle ist die richtige für welche Tätigkeit an welchem Ort? Denn die Unterschiede, was Atmosphäre, Helligkeit und Energieverbrauch betrifft, sind enorm. Darauf weist die Verbraucherberatung in Lüdenscheid hin.

Die meisten Verbraucher denken an 25 oder 60 Watt, wenn sie eine Lampe kaufen wollen. Diese Angabe sind für die LEDs jedoch nur bedingt aussagekräftig: Da sie viel weniger Strom benötigen, erreichen sie die gleiche Helligkeit mit einer viel niedrigeren Wattzahl. Relevant sind deshalb die Angaben Lumen und Kelvin:

Die Lumen-Zahl ist das Maß für die Helligkeit der Lampe. 700 Lumen entsprechen der Helligkeit der alten 60-Watt-Glühbirne. Die Kelvin-Angabe gibt Auskunft über die Lichtfarbe: Lampen mit 2.700 Kelvin leuchten ähnlich gemütlich wie die herkömmliche Glühbirne. Für den Arbeitsplatz geeignet sind dagegen tageslichtweiße Lampen mit zirka 6.000 K.

Wichtig ist: Alle neuen Lampen verbrauchen nur knapp ein Viertel des Stroms, den Halogenlampen benötigen und halten deutlich länger.

Damit Verbraucher diese Informationen beim nächsten Einkauf direkt zur Hand haben, gibt es bei der Verbraucherzentrale das „Lampenkärtchen“, eine praktischen Kaufhilfe. Das Kärtchen ist kostenfrei in der Beratungsstelle Lüdenscheid, Altenaer Straße 5 erhältlich (solange der Vorrat reicht).

Bei allen Fragen zum effizienten Einsatz von Energie gibt die Energieberatung der Verbraucherzentrale gerne Auskunft. Eine halbstündige Beratung für fünf Euro kann in der Beratungsstelle Lüdenscheid unter Tel.: 02351-3795001 energieberatung@luedenscheid.de/ alternativ: unter der kostenlosen Rufnummer 0800 – 809 802 400 vereinbart werden. Gefördert wird das Angebot vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.

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