Für 35 Euro pro Monat mit dem Bus durch den Kreis - das Sozialticket würde das möglich machen. Foto: Hendrik Klein/Märkischer Kreis

Lüdenscheid/Märkischer Kreis. (pmk). Immer wahrscheinlicher wird die Einführung eines Sozialtickets für den Öffentlichen Personnennahverkehr im Märkischen Kreis. Die Mitglieder des Kreisausschusses machten in ihrer jüngsten Sitzung mit ihrem einstimmigen Beschluss den Weg dafür frei.

Die Einführung eines Sozialtickets für den Öffentlichen Personennahverkehr im Märkischen Kreis nimmt konkrete Formen an. Die Mitglieder des Kreisausschusses beauftragten in ihrer jüngsten Sitzung die Kreisverwaltung und die Märkische Verkehrsgesellschaft (MVG) die Voraussetzungen zu schaffen, dass zum 1. Januar 2018 oder dem dann nächstmöglichen Termin ein vergünstigtes Monatsticket eingeführt werden kann.

Einstimmiger Beschluss

Die Rahmenbedingungen einer künftigen Landesförderung sind dem Kreistag vorzulegen. Die Verwaltung wurde ermächtigt, einen entsprechenden Antrag fristgemäß zu stellen. Der Beschluss wurde einstimmig gefasst. Damit gilt es als sicher, dass die Mitglieder des Kreistages ihrer nächsten Sitzung ebenso einmütig votieren.

43.000 Menschen berechtigt

Wie aus der Sitzungsvorlage hervorgeht, könnten rund 43.000 Personen im Märkischen Kreis ein Sozialticket bekommen. Erfahrungen anderer Kreise hätten gezeigt, dass höchstens zwölf Prozent dieses Personenkreises auch tagsächlich ein Sozialticket beantragt. Geplant sind zwei Preisstufen für das Monats-Abo: 25 Euro für den städtischen Bereich, 35 Euro für das gesamte Kreisgebiet. Kreis und MVG rechnen mit Netto-Erlösen von rund zwei Millionen Euro – 780.000 Euro davon Fördermittel.

 

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