Fatih Ece (Organisationssekretär DGB Region Ruhr-Mark), Bernd Schildknecht (Vorsitzender DGB Kreisverband Märkischer Kreis), Michael Kaufhold (GdP), Andreas Hostert (VHS Lüdenscheid), Bernd Benscheidt (stellv. Vorsitzender DGB Kreisverband) und Alfred Krüner (GEW) stellten das Projekt vor. Foto: DGB Ruhr-Mark

Lüdenscheid. Viele Themen und Debatten begegnen uns im Alltag. Trotz der vielen Möglichkeiten sich Informationen zu beschaffen, fehlt einerseits diesen Quellen oft die nötige Tiefe und Bandbreite, andererseits fehlt oft die Zeit sich allumfassend zu informieren und darüber auszutauschen.

Mehr Raum für Hintergrundinformationen

Um diesem Bedürfnis nach mehr Hintergrundinformationen gerecht zu werden, hat der DGB Kreisverband Märkischer Kreis in Kooperation mit der VHS Lüdenscheid sowie Arbeit&Leben und dem DGB Bildungswerk ins Leben gerufen. Unter dem Titel „Denkanstöße – für soziale Gerechtigkeit“ sollen in Zukunft im Märkischen Kreis Themen und Perspektiven erläutert werden, die im medialen Mainstream oft keinen Raum finden.

Im Bereich der Arbeitsmarkt,- Sozial-, Umwelt- und Gesellschaftspolitik werden in Diskussionsveranstaltungen unter unterschiedlichen Gesichtspunkten „Denkanstöße“ für politische Alternativen gegeben, die wiederum Impulsgeber für andere Foren und Strukturen sein können, um soziale Gerechtigkeit als Grundlage unserer Gesellschaft zu definieren und herzustellen.

Start am 24. November

Als Auftakt wird zunächst der Themenblock der gesetzlichen Sozialversicherung behandelt, der seit Jahren eine Unterfinanzierung durch immens steigende Kosten unterstellt wird. Im ersten Schritt wird am 24. November, 18 bis 20 Uhr im Kulturhaus, unter dem Titel „Sozialstaat ade?“ die Geschichte, Organisation, Leistungen und Entwicklungen von Prof. Dr. Gerhard Bäcker näher betrachtet, um in der anschließenden Diskussion eine gemeinsame Einschätzung über den Zustand unsers Sozialstaates vorzunehmen und mögliche Reformbedarfe ausfindig zu machen.

Fünf weitere Veranstaltungen folgen

In den darauf folgenden fünf Veranstaltungen werden in den nächsten 1 ½ Jahren die einzelnen Sparten der sozialen Sicherungssysteme unter die Lupe genommen, um in einer perspektivischen Diskussion das System so weiter zu entwickeln, dass alle Bürgerinnen und Bürger in den gesellschaftlichen Risiken abgesichert sind, aber die Lasten zukunftssicher und gerecht verteilt werden.

 

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