Im Reichtstagsgebäude trafen die Siedler Bundestagsabgeordnete Christel Voßbeck-Kayser (vorne).

Plettenberg. Die Siedlergemeinschaft Eschen e.V. besuchte bei herrlichstem Sommerwetter die Bundeshauptstadt Berlin. Ein Besuch im Deutschen Bundestag und die Begegnung mit der heimischen Bundestagsabgeordneten Christel Voßbeck-Kayser gehörten Programm.

Die Plettenberger, die sich als Familien oder Einzelpersonen im Verband Wohneigentum NRW in Plettenberg örtlich zusammengeschlossen haben, und die CDU-Abgeordnete hatten Freude an dem gemeinsamen Austausch. Christel Voßbeck-Kayser erzählte, wie ihr Alltag im politischen Berlin abläuft und wie ihre Arbeit konkret aussieht. Bei sonnigem Wetter konnte die Gruppe dann noch eine gute Sicht auf Berlin genießen. Hoch oben von der Reichstagskuppel lag ihnen das Brandenburger Tor, der Tiergarten und die Spree zu Füßen. Christel Voßbeck-Kayser: „Es ist schön zu erleben, wie Bürger ihr Miteinander und ihren Zusammenhalt durch den Zusammenschluss in einer Siedllergemeinschaft leben und pflegen. Dieser Zusammenschluss und Zusammenhalt zeigt eindrucksvoll, wie Gemeinschaft vor Ort gelebt wird!“

Während einer mehrstündigen Stadtrundfahrt mit dem Bus bekamen die Siedler und Freunde viele Sehenswürdigkeiten, Denkmäler und historische Orte von dem kundigen Stadtführer gezeigt. Am Denkmal für die ermordeten Juden Europas, dem Holocaust-Mahnmal, machte die Gruppe halt und konnte durch die 2711 Beton-Stelen gehen.

Besuch der Internationalen Gartenausstellung

Aussichtsturm „Wolkenhain“ Foto: Karin Grefe

Auch besuchte die Gruppe die Internationale Gartenausstellung (igs) im Ortsteil Marzahn-Hellersdorf. Mit der 1,5 km langen Seilbahn fuhren die Besucher durch den Kienbergpark. Von dem Aussichtsbauwerk „Wolkenhain“ hatte man eine herrliche Sicht über Berlin. Der Park lockte mit Blumenhallen, Gartenkabinetten , einer Vielfalt von gärtnerischen Innovationen und vieles mehr.

Eine dreistündige sonnige Spreefahrt führte die Siedlergemeinschaft Eschen e.V. vorbei an zahlreichen Sehenswürdigkeiten und unter vielen Brücken hindurch. Im Berliner Zentrum wechselten sich historische und moderne Architektur ab. Regierungsviertel, Kanzleramt, Reichstag und der neue Hauptbahnhof waren zum Greifen nah. Die Museumsinsel, der Berliner Dom und die „Beamtenschlange“ zeigten sich von ihrer schönsten Wasserseite. Bei der Drei-Personen-Skulptur (Molecule Man) wendete das Schiff und nach einer Schleusung durch die Mühlendammschleuse erreichte die Gruppe wieder den Ausgangspunkt.

Besuch auf der Internationalen Gartenausstellung (igs) Foto: Karin Grefe

Abends bestand die Möglichkeit der Einkehr in einer urigen Berliner Kneipe und in einem Biergarten am Landwehrkanal. Das Musical „Der Glöckner von Notre Dame“ im Theater des Westens wurde auch als Programmpunkt angeboten. Da das Hotel „Berlin, Berlin“ sehr zentral gelegen ist, machte sich die Gruppe in der Freizeit zu Fuß auf, um die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche, das KaDeWe (Kaufhaus des Westens), den Kurfürstendamm und weitere Sehenswürdigkeiten von Berlin zu erkunden.

Sightseeing in Potsdam

Der Heimweg führte die Gruppe mit ihrem Reiseführer am Wannsee entlang und über die Glienicker Brücke. Das Schloss Sanssouci in Potsdam, erbaut von 1745 bis 1747 durch den preußischen König Friedrich II, und die wunderschön gestaltete Parkanlage konnte die Gruppe vom Bus aus bewundern. Während des dreistündigen Aufenthalts in Potsdam erkundeten die Siedler und Freunde die Sehenswürdigkeiten: das Brandenburger Tor am Luisenplatz, das Holländische Viertel und die vielen Hinterhöfe mit ihren schönen Geschäften.

Voller neuer und interessanter Eindrücke kamen die Mitglieder der Siedlergemeinschaft Eschen wieder in Plettenberg an. Wer dieses Reiseprogramm ebenfalls erleben möchte, kann sich bei Karin Grefe (Tel. 02391/50215) anmelden, denn es wird vom Montag, 21. August, bis Donnerstag, 24. August 2017, nochmals durchgeführt.

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