Frank Eikel und Bürgermeister Uwe Schmalenbach setzten am Donnerstag ihre Unterschriften unter den neuen Konzessionsvertrag zwischen der Gemeinde Herscheid und dem Energieversorger RWE (mit im Bild RWE-Mann Markus Ebert, Herscheids Finanzchefin Sabine Plate-Ernst und Lothar Weber, Fachbereichsleiter Bauen. Foto: Wolfgang Teipel

Herscheid. Das Herz der Herscheider Gasversorgung schlägt auf dem Netto-Parkplatz, dem ehemaligen Standort der Gesenkschmiede Hüttebräucker und Herfel. Die Industrie war in den 1960er Jahren Vorreiter in Sachen Gas. Mehr als 50 Jahre später besiegelten am Donnerstag zwei Unterschriften die sich sichere Gasversorgung der Ebbegemeinde für die nächsten 20 Jahre. Bürgermeister Uwe Schmalenbach und Frank Eikel, Leiter für die Region Westfalen/Sieg der RWE unterzeichneten den Konzessionsvertrag zwischen der Gemeinde und em Energieversorger.

Schlusspunkt unter dreijähriges Verfahren

Für den Rathaus-Chef war es ein wichtiger Tag, nicht nur, weil er mit seiner Unterschrift den Schlusspunkt unter ein Verfahren setzen konnte, das mit der Ausschreibung am 19. Juli 2013 begonnen hatte. „Wir können jetzt die Zusammenarbeit mit einem bewährten Partner fortsetzen.“ Für Frank Eikel bedeutet das weitere Zusammengehen zwischen RWE und der Gemeinde eine „Bestätigung unserer guten Arbeit in der Vergangenheit“.

Das Herz der Herscheider Gasversorgung schlägt in diesem begrünten Häuschen auf dem Netto-Parkplatz. Foto: Wolfgang Teipel
Das Herz der Herscheider Gasversorgung schlägt in diesem begrünten Häuschen auf dem Netto-Parkplatz. Foto: Wolfgang Teipel

Der Konzessionsvertrag gestattet es der RWE weiter, öffentliche Wege, Straßen und Plätze für die Versorgung mit Gas zu nutzen. Dabei verpflichtet sie sich zu einer engen Abstimmung mit der Gemeinde. Im Gegenzug erhält die Gemeinde die sogenannte Konzessionsabgabe, in diesem Fall den jährlichen Höchstbetrag von 15.000 Euro. Der Vertrag regelt außerdem eine Vielzahl von Details. Im Mittelpunkt steht aber die effiziente, verbraucher- und umweltfreundliche Versorgung mit Gas. Neu aufgenommen wurde ein Energiebeirat, der bei regelmäßigen Treffen offene Fragen klärt oder Abstimmungsgespräche führt.

Abstimmung über Baumaßnahmen

Themen können dabei auch Baumaßnahmen der Gemeinde sein. Sie sollen, wie in der Vergangenheit, Hand in Hand abgewickelt werden, betonte Bürgermeister Schmalenbach. „Das hat bisher immer gut geklappt“, sagte Uwe Schmalenbach. Als Beispiele nannte er die Erneuerung der Müggenbrucher Straße und die Sanierung des Gehwegs an der Valberter Straße. RWE habe diese Maßnahmen genutzt, um in diesen Abschnitten ihr Gasnetz zu modernisieren. Solche Absprachen verhinderten, dass Straßen und Wege gleich mehrfach aufgerissen würden. RWE tut ein Übriges dazu. „Wir verlegen in der Regel gleich Leerrohre mit, die später andere Versorger nutzen können“, erklärte Frank Eikel.

 

 

 

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