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Hagen-Eilpe. Dramatische Stunden in der Nacht zu Freitag (29. April) in Eilpe: Eine junge Familie aus der Jägerstraße musste mit einer Kohlenmonoxidvergiftung in ein Hagener Krankenhaus gebracht und dann in eine Spezialklinik nach Aachen verlegt werden. Dort konnte die notwendige Behandlung in einer Druckkammer durchgeführt werden.

Behandlung in Druckkammer

Die Einzelheiten schildert die Polizei in ihrem Presseportal: Gegen Mitternacht rief ein 31-jähriger Mann bei der Feuerwehr an und teilte mit, dass seine dreijährige Tochter unter Atembeschwerden leide. Als die Feuerwehr in der Wohnung der aus Syrien stammenden Familie in der Jägerstraße eintraf, waren in den Räumen stark erhöhte CO-Werte feststellbar. Der 31-jährige Mann sowie seine 26 Jahre alte Frau und die Kinder im Alter von sechs Jahren (Junge) und drei Jahren (Mädchen) wurden sofort durch den Rettungsdienst versorgt und zunächst in eine Hagener Klinik gebracht. Von dort aus war eine Verlegung in eine Aachener Klinik erforderlich, um die Behandlung in einer Druckkammer fortführen zu können.

Kein technischer Defekt

Bereits während der Durchlüftung der Wohnung fielen die CO-Werte erheblich und stiegen danach auch nicht mehr an. Ein hinzugezogener Schornsteinfeger und Angehörige der Feuerwehr schlossen eine defekte Heizung oder ähnliche Ursachen aus. Nach dem bisherigen Ermittlungsstand ist davon auszugehen, dass der unsachgemäße Gebrauch einer Shisha-Pfeife für den erhöhten CO-Wert ursächlich war.

Staatsanwalt prüft strafrechtliche Verantwortung

Die Staatsanwaltschaft Hagen prüft, ob dem 31-jährigen Familienvater ein strafrechtlich relevanter Vorwurf zu machen ist. Andere Hausbewohner waren zu keiner Zeit gefährdet. Die Familie befindet sich auf dem Weg der Besserung.

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