Shari Kowalewski, Vorsitzende des Jusos im Märkischen Kreis, wurde am Wochenende in den Juso-Landesvorstand gewählt.

Lüdenscheid/Märkischer Kreis. Am Samstag und Sonntag haben die nordrhein-westfälischen Jungsozialisten (Jusos) in der SPD ihre jährliche Landeskonferenz in Mönchengladbach durchgeführt. 150 Delegierte aus den Unterbezirken und Kreisverbänden haben über Anträge beraten und neues Personal gewählt. Philipp Siewert, Fabian Ferber und Shari Kowalewski gehörten zur dreiköpfigen Delegation der Jusos aus dem Märkischen Kreis.

Zwei Anträge angenommen

Die heimischen Jusos freuen sich darüber, dass ihre beiden Anträge breite Mehrheiten fanden. Ein Antrag, der die Behinderung von Betriebsrats- und Gewerkschaftsarbeit durch Geschäftsleitungen und beratende Anwaltskanzleien verurteilt, fordert konkret die Bildung von Schwerpunktstaatsanwaltschaften für Straftaten nach dem Betriebsverfassungsgesetz.

Der zweite Antrag befasst sich mit der Berufsausbildung. Hier schließt sich der Juso-Landesverband den Forderungen der DGB-Gewerkschaften an und fordert eine Anpassung der Berufsbildungsregelungen an die neue Zeit. Dazu gehören unter anderem eine existenzsichernde Ausbildungsvergütung, die Berücksichtigung von Verbundstudierenden und die Ausweitung der Mitbestimmungsmöglichkeiten. Die Errichtung von Azubi-Wohnheimen soll gefördert werden.

Auf Anhieb zweitbestes Ergebnis

Personell hat der Juso-Landesverband einen neuen Landesvorstand gebildet. Frederick Cordes aus Oberhausen ist für weitere zwei Jahre Vorsitzender der NRW Jusos.

Zum ersten Mal wurde Shari Kowalewski aus Lüdenscheid in den Vorstand gewählt. Die 22-jährige Studentin ist Kreistagsabgeordnete und engagiert sich seit sechs Jahren in der SPD und bei den Jusos. Mit 112 Stimmen hat sie auf Anhieb das zweitbeste Ergebnis erreichen können.

Sie möchte die Interessen der ländlichen Region vertreten, ihre kommunalpolitische Erfahrung einbringen und sich für die Themen Bildungsarbeit, Feminismus und Kampf gegen Rechtsextremismus stark machen. Michael Scheffler, Vorsitzender der SPD im Märkischen Kreis, gratulierte als einer der ersten heimischen Politiker und wünschte der jungen Genossin viel Erfolg und Kraft für die neue Aufgabe.

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