Seven Hills Blend
Gesang und Harp: Kevin Dewald

Lüdenscheid. Die Stimme von Kevin Dewald klingt ein wenig angegriffen. Egal. „Dann sing eben leiser“, sagt Martin Bärwolf. „Seven Hills Blend“ probt in der Heesfelder Mühle und wenige Tage vor dem Auftritt in der Altdeutschen Bierstube (Langer gang, Schemperstraße 7) am 9. Mai ist Probenzeit kostbar. Also greift der Sänger wieder zum Mikro. „The Thrill is gone . . .“ – ein Titel von B. B. King, sehr bluesig. Klingt gut. „Geht doch“, sagt Martin Bärwolf. „Seven Hills Blend“ ist auf seinen ersten Gig in Lüdenscheid bestens vorbereitet.

9. Mai in der Altdeutschen Bierstube

Martin Bärwolf (Gitarre), Hans Jürgen Kindel (Bass), Norman Brinkhoff (Gitarre und Keyboard), Kevin Dewald (Gesang und Harp) sowie Julian Wohlgemuth (Schlagzeug) wollen sich am 9. Mai ab 20.30 Uhr so richtig ins Zeug legen. Das sind die fünf Musiker ihrer neuen Sängerin Michaela Hardt schuldig.

Hoch konzentriert: Martin Bärwolf.
Hoch konzentriert: Martin Bärwolf.
Spielt auch Keyboard: Norman Brinkhoff.
Spielt auch Keyboard: Norman Brinkhoff.
Zupft den Bass: Hans Jürgen Kindel
Zupft den Bass: Hans Jürgen Kindel

 

 

 

 

 

Starke Stimme aus Gummersbach

„Einfach stark“, sei die Stimme aus Gummersbach, schwärmt die Band. Und: „Sie ist unheimlich mutig.“ Michaela Hardt schaffte sich innerhalb von drei Wochen vor einem Auftritt in Halver das komplette Repertoire von „Seven Hills Blend“ drauf und sprang für die verhinderte Sängerin Christine Clever ein. Die Band und das Publikum waren begeistert.

Und so sind „Seven Hills Blend“ auf gern auf Wünsche der neuen Sängerin eingestiegen. „Es ist unglaublich“, sagt Martin Bärwolf. „Sie kann singen wie Janis Joplin.“ Kostproben gibt’s am 9. Mai. Auf der Setlist stehen die Joplin-Hits „Cry Baby“ und „Me and Bobby McGee“.

„Seven Hills Blend“ ein eigenständiges Projekt

Wo sind „Seven Hills Blend“ anzusiedeln? „Wir sind keine Gruppe, die sich auf eine Band festgelegt hat. Wir sind auch eine Top 40-Band. Wir sind ein eigenständiges Projekt“, sagt Martin Bärwolf selbstbewusst. Die Band spannt sich über zwei Generationen – vom 23-jährigen Schlagzeuger bis Julian Wohlgemuth bis zum 65-jährigen Bassmann Hans Jürgen Kindel. Das erzeugt Spannung, das garantiert Vielfalt. Die Musiker fühlen sich in der Musik der 1970er wohl.

Youngster Julian Wohlgemuth bedient das Schlagzeug. Fotos: Wolfgang Teipel
Youngster Julian Wohlgemuth bedient das Schlagzeug. Fotos: Wolfgang Teipel

„Bei uns ist alles analog.“ Eric Clapton, John Mayhall, die Stones – dazu kommen aber auch Stücke von Lenny Kravitz, Alanis Morisette oder auch Social Distortion. „Wir machen einfach das, was unserem Geschmack entspricht“, bringt es Hans Jürgen Kindel auf den Punkt. Und: Die Mischung machts. Nicht umsonst führt die Combo den englischen Begriff „Blend“ im Namen. Er steht für die gesunde Mischung von Musikern und Stilen.

Seit 2013 am Start

„Seven Hills Blend“ fanden im Jahr 2013 zusammen. Nach einem ersten Auftritt vor Freunden und entsprechendem Zuspruch trauten sich die Musiker an die Öffentlichkeit. Das erste Konzert im Oktober 2013 in den Halveraner Heesfelder Mühle war gleich ein großer Erfolg.

Jetzt will die Band Lüdenscheid erobern. Die Vorzeichen stehen gut. Einige Restkarten sind am 9. Mai noch an der Abendkasse zu haben. Nach anstrengenden Tagen kann sich Kevin Dewald dann wieder voll auf seine Stimme verlassen. „Bis dahin ist Schonung und viel Tee angesagt“, verspricht er.

 

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