Foto: Pressestelle Feuerwehr Plettenberg

Plettenberg. (ots) Für die Feuerwehr und den Rettungsdienst gab es seit Donnerstagmorgen sehr viel zu tun. So waren die beiden Rettungswagen und der Notarzt zeitweise pausenlos im Einsatz. Auch die Feuerwehr musste in insgesamt fünf Fällen ausrücken, um entweder den Rettungsdienst bei den Einsätzen zu unterstützen, oder aber als „First-Responder“ (Ersthelfer) die Zeit bis zum Eintreffen des Notarztes zu überbrücken. Das Hilfeleistungslöschfahrzeug der hauptamtlich besetzten Feuer- und Rettungswache ist hierfür mit medizinischem Gerät zur Erstversorgung ausgestattet und zudem sind alle Feuerwehrleute ausgebildete Rettungsassistenten.

Am Donnerstagmorgen um 9.22 Uhr wurde der Löschzug der Feuerwache zu einem Industriebetrieb an der Herscheider Straße alarmiert. Passanten hatten beobachtet, dass hinter dem Betrieb Rauch aufstieg und daraufhin die Feuerwehr alarmiert. Beim Eintreffen konnte aber schnell Entwarnung gegeben werden. Hinter der Firma stand ein Wohnmobil dessen Besitzer einen Grill angezündet hatte. „Alarm in guter Absicht“, bezeichnete dies ein Sprecher der Feuerwehr.

Um 13.17 Uhr wurde die Feuerwehr zu einem schweren Verkehrsunfall in den Ortsteil Teindeln alarmiert. Ein 48-jähriger Autofahrer war aus ungeklärter Ursache auf gerader Fahrstrecke mit seinem BMW von der Fahrbahn abgekommen, mehrere Meter durch einen Graben gefahren und mit einem Telegrafenmasten kollidiert, bevor er auf einem Feld zum Stehen kam. Zum Glück konnte sich der Fahrer mit leichten Verletzungen selbstständig aus seinem Fahrzeug befreien. Die Feuerwehr sicherte die Unfallstelle und klemmte die Batterien an dem PKW ab. Zudem musste der Telegrafenmast gegen Umstürzen gesichert werden. Nach über einer Stunde konnte die Feuerwehr wieder einrücken.

Rollerfahrer stößt mit PKW zusammen

Foto: Pressestelle Feuerwehr Plettenberg
Foto: Pressestelle Feuerwehr Plettenberg

Am Freitagnachmittag um 15.24 Uhr rückten Löschfahrzeug und Drehleiter der hauptamtlichen Feuerwache zu einem weiteren Verkehrsunfall in den Böddinghauser Weg aus. Zu diesem Zeitpunkt waren beide Plettenberger Rettungswagen bereits in anderen Einsätzen gebunden, so dass ein Rettungswagen aus Werdohl und der Plettenberger Notarzt alarmiert wurden. Im Einmündungsbereich zur Wilhelm-Gräwe-Straße war ein Rollerfahrer mit einem PKW kollidiert. Bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes versorgten die Feuerwehrleute den auf der Straße liegenden Rollerfahrer und sicherten zudem die Einsatzstelle ab. Im Anschluss mussten noch auslaufende Betriebsmittel mit Ölbindemittel gebunden und aufgenommen werden. Der Rollerfahrer kam mit Verdacht auf schwere Verletzungen ins Plettenberger Krankenhaus.

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