Plettenberg. (ots) Gegen 21:20 Uhr wurden am Sonntagabend die hauptberuflichen Kräfte der Feuerwache Plettenberg mit dem Stichwort „PKW-Brand“ zu einem Verkehrsunfall in den Böddinghauser Weg alarmiert. Laut Auskunft der Feuerwehrleitstelle in Lüdenscheid gab es zunächst keine genaue Meldung über Verletzte, lediglich darüber, dass ein PKW in Brand geraten sei.

Vor Ort angekommen die Einsatzkräfte fest, dass zwei PKW frontal zusammengestoßen waren und nach ersten Auskünften von Passanten ein Fahrer in seinem PKW eingeklemmt wäre. Weiterhin befanden sich drei Verletzte auf dem Gehsteig, darunter zwei Kinder im Alter von 10 und 12 Jahren, welche zuvor von Ersthelfern aus einem vermeintlich brennenden PKW befreit und anschließend betreut wurden. Vermutlich waren Motorflüssigkeiten am heißen Motor verdampft und hatten den Eindruck erweckt, der PKW könnte brennen. Aus den beiden völlig zerstörten Fahrzeugen liefen jedoch jede Menge Öl und Kraftstoff aus, weshalb Brandgefahr bestand.

Rettungshubschrauber angefordert

Die Unfallautos waren total zerstört.

Umgehend wurden Einsatzkräfte der ehrenamtlichen Feuerwehr Plettenberg (Rüstzug Ohle und Löschgruppe Eiringhausen) sowie weitere Rettungsmittel inklusive eines Rettungshubschraubers nachgefordert. Zusätzlich zu Rettungswagen und Notarzt der Feuerwehr Plettenberg (der zweite Rettungswagen aus Plettenberg befand sich zum Unfallzeitpunkt in einem Paralleleinsatz) kamen zwei Rettungswagen und ein Notarzt aus Werdohl sowie der zur Zeit aufgrund der Großbaustelle in Hüinghausen rund um die Uhr besetzte Rettungswagen aus Herscheid und ein Leitender Notarzt aus Menden zur Unfallstelle. Auch der in Greven stationierte Rettungshubschrauber Christoph Westfalen machte sich auf den Weg nach Plettenberg.

Um den im PKW eingeschlossenen Fahrer zu befreien, musste die komplette Fahrerseite durch die Feuerwehr mittels hydraulischem Rettungsgerät herausgetrennt werden. Mit Verdacht auf zum Teil lebensbedrohliche Verletzungen wurden die Verletzten mit den Rettungswagen und dem Rettungshubschrauber in entsprechende Kliniken nach Lüdenscheid, Lünen und Dortmund verbracht. Während der Rettungs- und Bergungsarbeiten sowie zur Unfallaufnahme durch die Polizei war der Böddinghauser Weg für über vier Stunden voll gesperrt.

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