Symbolbild (Foto: Fotolia.com)

Hagen. Die Staatsanwaltschaft und die Polizei in Hagen haben in internationaler Zusammenarbeit der Rauschgiftkriminalität einen schweren Schlag versetzt. Der Haupttäter, ein 43-jähriger Mann aus Hagen, sitzt jetzt in Spanien im Gefängnis. Im Presseportal der Polizei werden die Einzelheiten berichtet. Dort heißt es:

Seit Oktober 2015 ermittelt

„Bei der Staatsanwaltschaft Hagen und dem Polizeipräsidium Hagen, Abteilungen für Organisierte Kriminalität, wurde seit August 2015 ein Ermittlungsverfahren gegen eine im internationalen Rauschgifthandel agierende albanisch-stämmige Gruppierung geführt.

Illegal in Spanien

Die Ermittlungen ergaben, dass sich der familiär in Hagen ansässige 43-jährige Haupttäter unter falschen Personalien illegal in Spanien aufhielt. Dort betrieb er mit mehreren Mittätern professionelle Cannabisplantagen.

Enge internationale Abstimmung

Staatsanwaltschaft und Polizei setzten sich daraufhin mit den spanischen Behörden in Verbindung. Dort leitete die Guardia Civil ein parallel geführtes Ermittlungsverfahren ein. Seit August dieses Jahres schlugen die Fahnder dann sowohl in Deutschland als auch in Spanien zu und vollstreckten in enger Abstimmung mehrere Durchsuchungsbeschlüsse im Raum Hagen und in der Region Almeria.

Fünf Cannabisplantagen

Im Rahmen dieser Maßnahmen konnten neben gefälschten Ausweispapieren, Mobiltelefonen, Unterlagen und Computern auch mehr als 100 Schuss Munition bei Mittätern aus Hagen und Düsseldorf aufgefunden werden. In Spanien wurden fünf videoüberwachte Cannabis-Plantagen aufgefunden und abgebaut.

Schusswaffe und Rauschgift

Neben anderen Beweismitteln konnten 1.700 Cannabispflanzen, fast 6 kg Marihuana, 0,5 kg Haschisch, halluzinogene Pilze und eine Pistole sichergestellt werden.

Der 43-jährige Haupttäter und 9 weitere Männer wurden in Spanien der Untersuchungshaft zugeführt. Die Ermittlungen dauern an.

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