Die Schläuche wurden zwar ausgerollt. Sie mussten aber nicht mehr unter Wasser gesetzt werden. Foto: Pressestelle Feuerwehr Plettenberg

Plettenberg. Ein Mitglied der Plettenberger Jugendfeuerwehr, Mitbewohner eines mehrgeschossigen Mehrfamilienwohnhauses auf der Burg, hat am Sonntag schnell reagiert und Schlimmeres verhindert.

Wie die Feuerwehr mitteilt, hörte der Nachwuchs-Brandschützer als einerder Ersten im Haus einen ausgelösten Rauchmelder. Bei seiner näheren Erkundung war bereits Brandgeruch im Treppenraum wahrnehmbar. Er griff sofort zum Telefon und wählte die 112. Danach klopfte und klingelte er an der betroffenen Wohnungstür der vermeintlichen Brandwohnung.

Speck erhitzt und eingeschlafen

Die Bewohnerin der Wohnung hatte Speck in der Pfanne erhitzt und war anschließend auf dem Sofa eingeschlafen. Der Rauchmelder und das Klingeln des Jugendfeuerwehrmitgliedes hatten sie rechtzeitig gewarnt, weshalb ein Einschreiten der Feuerwehr fast nicht mehr erforderlich wurde.

Gegen 14:20 Uhr rückten die hauptberufliche Wachbereitschaft und der örtlich zuständigen Löschzug 3 der ehrenamtlichen Feuerwehr, bestehend aus den Löschgruppen Ohle, Eiringhausen und Selscheid aus. Die Feuerwehr rollte zwar Löschschläuche aus, unter Wasser gesetzt werden mussten diese allerdings nicht mehr, nachdem sich bei näherer Erkundung die Lage schnell entspannt hatte.

Lob für den Nachwuchs-Brandschützer

Das Essen wurde ins Freie gebracht und die Wohnung kurz quergelüftet. „Da hast Du alles richtig gemacht“, lobten Feuerwehrchef Bauckhage und Zugführer Garvin Pestka im Anschluss an den Feuerwehreinsatz das Nachwuchsmitglied der Plettenberger Feuerwehr.

Bereits nach 20 Minuten konnten die Einsatzkräfte wieder in ihre Standorte einrücken. Ein größerer Schaden entstand nach Auskunft der Feuerwehr nicht. Lediglich der Geruch nach verbranntem Essen lag nach Beendigung des Feuerwehreinsatzes noch in der Luft.

 

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