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Hagen/Hohenlimburg. Was ist los in Hagen? In Haspe und in Hohenlimburg ist am Wochenende auf Menschen geschossen. Im Hasper Fall wurde eine junge Frau so schwer verletzt, dass sie im Krankenhaus operiert werden musste. Im Presseportal der Polizeibehörde werden die Schieß-Attacken im Detail geschildert, soweit es die bisherigen Ermittlungen zulassen;

Kugel entfernt

Der Vorfall in Haspe geschah am Samstagabend (21. Mai) gegen 22.30 Uhr auf einem Schulhof an der Berliner Straße. Dort hielt sich die 18-Jährige zusammen mit Freundinnen auf, als sie plötzlich einen Schmerz im rechten Auge verspürte. Fluchtartig stürzten die junge Frau und ihre Begleiterinnen davon, weil sie davon ausgingen, dass auf sie geschossen wurde. Erste Untersuchungen in einem Krankenhaus ergaben, dass sich ein Geschoss im Auge der 18-Jährigen befand; so wurde die Polizei alarmiert. Aufgrund der Schwere der Verletzung war eine Operation am Sonntagvormittag erforderlich, bei der eine Kugel entfernt und anschließend der Polizei übergeben wurde.

Nach einer Nacht wieder frei

Die ersten Ermittlungen der Polizei führten noch in der Samstagnacht zu einem 24 Jahre alten Hagener. Der räumte gegenüber den Beamten ein, mit einer Druckluftpistole ungezielte Schüsse vom Balkon seiner Wohnung abgegeben zu haben. Als er nach seinen Angaben von Freunden darauf aufmerksam gemacht wurde, dass er jemanden getroffen habe, versteckte er die Waffe im Keller. Als ihn die Polizisten mit dem Sachverhalt konfrontierten, händigte er die Druckluftpistole aus. Der Mann wurde vorläufig festgenommen. Nach einer Nacht im Polizeigewahrsam und der Vernehmung durch die Kripo konnte der 24-jährige Schütze am Sonntag das Polizeigewahrsam verlassen.

Operation gut verlaufen

Die Operation der jungen Frau sei nach ersten Erkenntnissen gut verlaufen, heißt es weiter im Bericht der Polizei.

Projektile trafen 15-Jährigen am Kopf

Opfer des zweiten Vorfalls wurde am Sonntagabend ein 15-Jähriger, der sich an der Bushaltestelle Bahnstraße in Hohenlimburg aufhielt. Gegen 19.45 Uhr habe er unvermittelt einen leichten Schmerz am Hinterkopf und wenig später an der Schulter gespürt, schreibt die Polizei. Die hinzugerufenen Polizisten konnten zwei Diabolo-Geschosse sicherstellen, die am Einsatzort auf dem Boden lagen. Nach Angaben des Jugendlichen, eines anwesenden Freundes und Ergebnissen der ersten Ermittlungen die Projektile aus der Häuserzeile „Obere Isenbergstraße“.

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