Scharnowski
Jelena Scharnowski und Miriam Schäfer singen "Beautiful things".

Meinerzhagen. Adventskalendertürchen öffnen, Gefühle und Menschen entdecken: Hans Werner Scharnowski und seine Adventskalenderband haben eine Mission. Sie wollen die Vorweihnachtszeit bereichern und begeben sich dabei auch Wege weitab von den üblichen süßlichen Klischees. Die Musiker verbreiten die frohe Botschaft mit Gospel, Funk und Soul und sogar Schlager wie „Winterwonderland“ oder „Let it snow“ klingen bei ihnen eben anders.

Neue Wege

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Hajo Hoffmann, Daniel Harter und Eugen Wall.

Beim jährlichen Stiftungskonzert der Stiftung Jesus-Christus-Kirche begeisterten sie mit ihrem Adventskalenderkonzert das Publikum im über 800 Jahre alten Gotteshaus im Herzen von Meinerzhagen. Der Schalksmühler Komponist, Produzent und Musiker Hans Werner Scharnowski geht gern neue Wege und die exzellente Band begleitet ihn dabei. Alle sind ausgezeichnete Einzelkönner. Als Band stellten sich die am Freitagabend ganz in den Dienst der frohen Botschaft. Ausdrucksstark und echt kommen die Stücke rüber.

Viel Applaus für Jelena Scharnowski und Miriam Schäfer

Das Publikum überschüttete die beiden Sängerinnen Jelena Scharnowski und Miriam Schäfer mit Applaus. Ebenso stark der Part von Jan Primke. Der Dortmunder an Gitarre und Bass singt das „Gloria in excelsis“ so, dass das Publikum stehend mitsingt. Ein besonderes Gemeinschaftserlebnis in der Vorweihnachtszeit.

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Pfarrerin Petra Handke beim Grußwort.

Die neuen Wege, die Hans Werner Scharnowski einschlägt, führen zum Ziel. Erstmals setzt er bei den Adventskalenderkonzerten auch Bilder ein. Zum Stück „Mit Kinderhänden“, geschrieben von Daniel Harter, tauchten auch der großen Leinwand im Altarraum der Kirche Bilder von Kindern aus aller Welt auf. Das passt. Und so führt die Band ihr Publikum durch das Konzert, immer mit dem Ziel, den wahren Sinn der Weihnacht zu erspüren.

Advent mit Happyend

Dabei ist auch milder Spott durchaus erlaubt. Die heftig geforderte Zugabe schließt den Kreis: Hans Werner Scharnowski und sein Ensemble singen a capella ein Spottlied auf das Kommerz-Getöse vor dem Fest. Nicht bissig aber nachdrücklich. Mit der Schlusszeile wünschen sie dem Publikum einen „Advent mit Happyend“ und würzen so die frohe Botschaft mit einem feinen Schuss Ironie.

Info: Das Jahreskonzert der 2002 gegründeten Stiftung Jesus-Christus-Kirche hat Tradition. „Es ist ein Dankeschön an alle, die unsere Arbeit unterstützen“, sagte Matthias Scholand, Vorsitzender des Stiftungsrates, am Freitag.

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Matthias Scholand ist Vorsitzender des Stiftungsrates.

Zugleich solle die Veranstaltung dazu motivieren, im Engagement für den Erhalt des kulturhistorisch bedeutsamen Gotteshauses nicht nachzulassen. Ziel der Stiftung ist es, ein Vermögen von einer Million Euro aufzubauen. Aus den Erträgen werden Maßnahmen zur Pflege der Kirche bezahlt. Inzwischen ist der Kapitalstock auf über 700 000 Euro gewachsen.

Das Ensemble: Hans Werner Scharnowski (Keyboard), Eugen Wall (Saxophon, Klarinette, Gesang), Jan Primke (Bass, Gesang), Daniel Harter (Gitarre und Gesang) und Hajo Hoffmann (Violine, Ukulele), Jelena Scharnowski (Gesang) und Miriam Schäfer (Gesang). Ein Porträt von Hajo Hoffmann gibt es auch im Online-Magazin UnserLünsche

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