Die Heedfelder Straße ist zu bestimmen Zeiten stark befahren. Das führt oft zu Problemen an der Einmündung Sterbecker Straße.

Schalksmühle. Die Unabhängige Wählergemeinschaft (UWG) startet einen erneuten Vorstoß für einen Kreisverkehr im Bereich der Einmündung Sterbecker Straße/Heedfelder Straße. Sie hat für die Ratssitzung am 2. Februar einen Antrag vorbereitet. In der Begründung für den Antrag heißt es unter anderem:

„Seit gut 20 Jahren bemühen sich Ratsvertreter darum, die Zusage gegenüber den Bürgern aus Heedfeld, Eichholz und am Golfplatz einzulösen, eine Verbesserung der Verkehrssituation in Heedfeld bei der Einmündung der Sterbecker Straße in die Heedfelder Straße zu erreichen, bislang allerdings jedoch ohne greifbaren Erfolg.

Verkehrsdichte hat zugenommen

Dabei hat die Verkehrsdichte auf der Heedfelder Straße in den letzten Jahren erkennbar zugenommen, was besonders in den Morgenstunden, nachmittags beim Berufsverkehr und vor allem bei Verkehrsstaus auf der A45 in Fahrtrichtung Dortmund zu sehr schwierigen Situationen für die Fahrer führt, die aus der Sterbecker Straße auf die Heedfelder Straße abbiegen möchten. Es ist mit Blick auf die Sanierungsarbeiten an der Lennetalbrücke auch eher damit zu rechnen, dass die Schwierigkeiten größer statt kleiner werden.

Erneute Diskussion scheint UWG geboten

Es ist nun 13 Jahre her (24.01.2002, Vorlage 181/2001), dass zuletzt über die Möglichkeit der Anlage eines Kreisverkehrs zur Verbesserung der Situation diskutiert wurde. Damals ließen die Mindestanforderungen (Durchmesser mind. 25 m) eine solche Lösung nicht zu, weil das den Abbruch eines Gebäudes zur Folge gehabt hätte, welches sich im Besitz der Kirchengemeinde Hülscheid-Heedfeld befand bzw. noch befindet.“ UWG Ratsherr Erhard Fischer habe jetzt darauf aufmerksam gemacht, dass dieses Gebäude wohl seitens der Kirchengemeinde nicht mehr benötigt und unterhalten werde und deshalb zum Verkauf stehe. Bei einem möglichen Abriss könnte also die Fläche dann genutzt werden.

Geänderte Rahmenbedingungen

Weiter weist die UWG darauf hin, dass sich Akzeptanz und Rahmenbedingungen von Kreisverkehren, was die erforderlichen Radien betreffe (Stichwort: Minikreisverkehre), in der Zwischenzeit so geändert, dass eine erneute Diskussion über die die Anlage eines Kreisverkehrs an dieser Stelle sinnvoll und geboten erscheine.

Die UWG –Fraktion im Rat der Gemeinde Schalksmühle stellt deshalb folgenden Antrag: „Die Verwaltung wird beauftragt, mit den zuständigen Stellen (Straßen NRW, Kreis, Straßenverkehrsamt etc.) und mit der evangelischen Kirchengemeinde Gespräche zu führen und dabei die Möglichkeiten auszuloten, im Einmündungsbereich der Sterbecker Straße in die Heedfelder Straße in absehbarer Zeit einen Kreisverkehr zu errichten.“

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