Gegen den Tabellenletzten taten sich die Sauerländer sehr schwer. Bereits nach zwei Minuten rückte Goalie Jonas Mohr in den Mittelpunkt, als er einen Eins-auf-Null-Konter stoppte. Nur eine Minute später gab es die erste Strafzeit gegen die Steel Bulls.

Langenfeld spielte geduldig ums Tor, konnte aber keinen Treffer erzielen. Beide Mannschaften neutralisierten sich so gut wie möglich. Nach knapp sieben Minuten schaffte Langenfeld doch eine Lücke in der vielbeinigen Abwehr zu finden. Mit einem verdeckten Schuss traf Seybold zum 0:1. Eine Minute später sogar  der nächste Treffer für Langenfeld. Wieder über die rechte Seite war Hermes erfolgreich. Danach wütende Angriffe der Sauerländer. In der 13.Minute fast der Anschlusstrefffer, doch der doppelte Nachschuss konnte nicht genutzt werden.

In der 15.Spielminute etwas zum schmunzeln: Langenfelds Goalie Florian Mohts wehrte einen Schlagschuss ab und die Kugel ging in der Torwartausrüstung unter. Vergeblich suchte der Torwart den Ball in den Schonern, im Schutzpanzer, am Rücken, etc. Letztlich musste er in die Kabine gehen, um einige Sachen abzulegen. Nach dieser unfreiwilligen Unterbrechung ging es dann weiter. Keine der beiden Mannschaften konnte hier jedoch einen Vorteil herausziehen. In der 18. Spielminute erneut eine Strafzeit gegen die Steel Bulls, Langenfeld konnte diese jedoch nicht ausnutzen.

Die Sauerländer kamen druckvoller aus der Kabine. Sascha Jacobs vergab nach nur 30 Sekunden völlig freistehend vor dem Tor. In der 24.Spielminute dann der Anschlusstreffer durch Pierre Kracht, der von hinter dem Tor nach vorne zog und dem Langenfelder Goalie keine Chance ließ. Nur zwei Minuten später konnte Jendrik Zahn per Bauerntrick zum 2:2 ausgleichen. In der 28.Minute konnnt Igor Furda den Führungstreffer zum 3:2 erzielen. Er wurde sehr schönf frei gespielt. Zur Halbzeit des Spiels erneut eine Strafe gegen die Sauerländer. Nur 4 Sekunden später zielte Langenfelds Stürmer zu genau und traf nur die Latte.  30 Sekunden später die erste Strafe gegen die Rheinländer. Das Spiel Drei-gegen-Drei gelang Langenfeld besser. Einen Konter konnte Grabisch zum 3:3 nutzen. Danach etwas Leerlauf auf beiden Seiten. In der 36.Minute nahm die Partie wieder Fahrt auf. Sascha Jacobs konnte eine Überzahl nutzen und den Treffer zum 4:3 erzielen. So blieb es bis zur zweiten Drittelpause.

Diesmal kam Langenfeld besser aus der Kabine. Im Liegen (!) gelang Hermes nach zwei Minuten der erneute Ausgleichstrefffer. Diese hielt jedoch nur knapp 90 Sekunden. Mirko Reinke nutzte eine Unaufmerksamkeit zum 5:4. In der 47.Spielminute eine Schrecksekunde für die Sauerländer: Goalie Jonas Mohr blieb angeschlagen liegen und musste kurzzeitig behandelt werden. Zum Glück konnte er jedoch nach kurzer Pause weiter machen. In der 49.Minute leichte Verwirrung. Dennis Buchwitz hatte per Schlagschuss den Ball im Netz untergebracht. Die beiden Schiedsrichter diskutierten kurz über eine vorangegangene Spielszene (Strafzeit?), gaben den Treffer aber zu Recht. Kurz danach eine erneute Überzahl für Langenfeld, die aber nicht genutzt werden konnte. Vier Minuten vor Spielende konnte Sascha Jacobs den Teffer zum 7:4 erzielen – er spitzelte den Ball durch die „Hosenträger“ des Torwarts. Zwei Minuten vor Spielende die endgültige Entscheidung. Igor Furda traf per Schlagschuss zum 8:4. 80 Sekunden vor Spielende noch Ergebniskosmetik. Melkko traf im Nachschuss zum 8:5. Kurz vor Ende noch eine Strafe gegen Langenfeld. Am Ende blieb es beim 8:5.

Steel Bulls:
Mohr, Lingenberg (n.e.) – Kracht (1), Rademacher, Krause, Grünschläger, Nejdrowski, Reinke (1), Jacobs (2), Zahn (1), Buchwitz (1), R. Schneider, Furda (2), Drüke, T. Schneider

Langenfeld:
Morhs – Melkko (1), Kruber, Charwat, Ginsberg, Gladbach, Grabisch (1), C. Hermes (1), H. Hermes (1), Krause, Matzkies, Seybold (1), Simon, Uhl, Wilmshöfer

Strafzeiten:
Steel Bulls        8 Minuten
Langenfeld        6 Minuten

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