Sperrung ab 15. Juni: Die Glörstraße wird zwischen Volmebrücke und Einmündung Glörtalsperre erneuert. Foto: Wolfgang Teipel

Schalksmühle. Der Landesbetrieb Straßen.NRW lässt einen Teil der Glörstraße sanieren. Entgegen den ursprünglichen Planungen, die Arbeiten bei halbseitiger Sperrung des Streckenabschnitts und Vollsperrungen an drei Wochenenden abzuwickeln, wird die Glörstraße für die gesamte Dauer der Maßnahme voll gesperrt. Ab 15. Juni müssen Autofahrer Umleitungen fahren.

In dieser Zeit werden die Deck- und Binderschicht von der Einmündung zur Glörtalsperre bis zur Volmebrücke in Dahlerbrück erneuert. Warum entgegen der ursprünglichen Planung jetzt doch die Vollsperrung? Dazu der Landesbetrieb in einer Pressemitteilung: „Da innerhalb der Ortsdurchfahrt Dahlerbrück die Fahrbahnbreite maximal sechs Meter beträgt, ist auf Grund arbeitsschutzrechtlicher Auflagen in einigen Baufeldern eine Vollsperrung der Straße erforderlich.“

Abschluss voraussichtlich Mitte Juli

Durch eine Optimierung der Bauabschnitte und eine Unterteilung in zwei aufeinanderfolgende Bauphasen könnten die umfangreichen Arbeiten gegenüber der ersten Planung schneller durchgeführt werden. Statt einer zunächst kalkulierten Bauzeit von etwa neun Wochen rechnen die Verantwortlichen bei Straßen.NRW nun mit einer bis Mitte Juli.

Unter zweiwöchiger Vollsperrung erfolgen zunächst Arbeiten im ersten Bauabschnitt zwischen Volmebrücke und der hälftigen Einmündung „Im Dahl“. Die Straße „Im Dahl“ und das daran angebundene Wohngebiet sowie „Mühlenweg“ und „Reeswinkeler Weg“ sind in der ersten Bauphase nur über Breckerfeld zu erreichen. Die Straßen „In der Lieth“, „Am Hang“ und „Oelken“ sind nur über die Bundesstraße 54/Asenbach (Höhe Firma Falkenrath) anfahrbar.

Zeitgleich werden die Abschnitte zwischen „Reeswinkeler Weg“ und „Im Dahl“ sowie zwischen „Hüsmecker Weg“ und der Brücke über die Glör bei Reuss-Seifert jeweils unter halbseitiger Sperrung fertig gestellt. Hier erfolgt eine Verkehrsregelung mit einer Baustellenampel.

Ab Anfang Juli weitere zwei Wochen Vollsperrung

Ab etwa Ende Juni/Anfang Juli folgen im zweiten Bauabschnitt – ebenfalls unter zweiwöchiger Vollsperrung – die Arbeiten zwischen der hälftigen Einmündung „Reeswinkeler Weg“ bis zur Firma AMT. Die Bereiche vor der Firma Reuss-Seifert und dem Einmündungsbereich der Zufahrt zur Glörtalsperre werden zeitgleich jeweils unter halbseitiger Sperrung fertig gestellt. Hier erfolgt eine Verkehrsregelung mit einer Baustellenampel.

Wegen der Vollsperrung in dieser Bauphase sind alle Anlieger der Glörstraße bis einschließlich der Firma AMT nur über die B 54 erreichbar, der Bereich zwischen dem Parkplatz an der Zufahrt zur Glörtalsperre bis Reuss-Seifert ist nur über Breckerfeld zu erreichen.

Im Anschluss erfolgen dann noch einige Arbeiten an Schutzplanken und Zufahrten. Sie könnten aber mit der Einrichtung von Tagesbaustellen abgewickelt werden, teilt Straßen.NRW weiter mit.

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1 KOMMENTAR

  1. Mitten im Sommer? Mitten in den Ferien?
    Welcher Amateur hat das geplant?
    Einen schlechteren Zeitpunkt hätte man nicht wählen können.
    Absoluter Blödsinn.

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