Der neue russische Generalkonsul Vladimir Sedykh stattete am Mittwoch im Lüdenscheider Rathaus seinen Antrittsbesuch ab.

Lüdenscheid. Der neue russische Generalkonsul Vladimir Sedykh stattete am Mittwoch im Lüdenscheider Rathaus seinen Antrittsbesuch ab. Anknüpfungspunkt ist die seit 1991 zwischen Lüdenscheid und dem südrussischen Taganrog bestehende Städtepartnerschaft.
Bürgermeister Dieter Dzewas stellte dem Gast aus Bonn kurz die Stadt vor und hob die Wichtigkeit der Fortführung der Beziehungen gerade auch in politisch schwierigen Zeiten hervor. In die gleiche Richtung äußerten sich Lehrer und Schüler/innen des Bergstadt-Gymnasiums und des Berufskollegs für Technik, die engagiert ihre jeweiligen Partnerschaftsprojekte mit Schulen in Taganrog vorstellten. Die nächsten Austausche sind für August bzw. September geplant.

Unterstützung beim Schüleraustausch

Generalkonsul Sedykh zeigte sich beeindruckt von der Vielfalt und Intensität der Städtepartnerschaftsaktivitäten und sagte den Schulen Unterstützung bei der Bewältigung von Visumsformalitäten für zukünftige Austauschmaßnahmen zu. Auch die dunklen Kapitel in der deutsch-russischen Geschichte wie z. B. Zwangsarbeit während der Naziherrschaft kamen bei dem Kurzbesuch zur Sprache, der mit der Niederlegung von Blumengebinden an der Kriegsgräberehrenstätte „Hühnersiepen“ endete.

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