Die Gleichstellungsbeauftragten im Märkischen Kreis laden zu Runden Tischen gegen häusliche Gewalt ein: oben Judith Mühlenhoff, Iserlohn; in der mittleren Reihe v.l. Heike Berkes, Menden; Mareike Masuch, Plettenberg; Renate Hopperdizel, Lüdenscheid; unten Irene Vormweg, Hemer. Auf dem Foto fehlt Renate Mengedodt, Lüdenscheid.

Märkischer Kreis. Die Runden Tische der Gleichstellungsbeauftragten im Märkischen Kreis setzen ihre Veranstaltungsreihe „Jede und jeder hat das Recht auf ein gewaltfreies Leben!“ im November und Dezember weiter fort. Diesmal stehen aktuelle Herausforderungen der Arbeit mit geflüchteten Frauen und ihren Kindern im Mittelpunkt der Fortbildungsangebote, die sich an Fachkräfte und ehrenamtlich Engagierte in der Flüchtlingsarbeit richten.

Die Veranstaltungen greifen spezifische Aspekte auf, die oftmals für die Situation geflüchteter Frauen kennzeichnend und daher in der täglichen Betreuungs- und Beratungsarbeit von Bedeutung sind. Die Referentinnen, die spezialisierten Hilfsorganisationen angehören, nehmen unterschiedliche Perspektiven auf das Thema ein. Sie informieren über wichtige rechtliche Bestimmungen im Kontext von Flucht, Gewalterfahrung und Asyl, nehmen soziokulturell prägende Einflussfaktoren aber auch die vorhandenen Selbsthilfepotenziale der Flüchtlingsfrauen in den Blick. Die Teilnehmenden erhalten Gelegenheit, eigene Erfahrungen einzubringen und gemeinsam neue Handlungsansätze zu entwickeln.

Anmeldung für Runde Tische erforderlich – Teilnahme kostenlos

Das Konzept wird vom Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert. Die Teilnahme an den Veranstaltungen ist kostenlos, eine vorherige Anmeldung ist jedoch erforderlich.

Die Termine und Themen:

  • 15. Nov.: Geflüchtete Frauen und das Gewaltschutzgesetz (Workshop, Menden)
  • 28. Nov.: Selbsthilfekompetenzen stärken (Fortbildung, Iserlohn)
  • 7. Dez: Kultursensibilität in der Beratungsarbeit (Fortbildung, Lüdenscheid)

Alle näheren Informationen sind erhältlich bei den Gleichstellungsstellen der beteiligten Kommunen und bei der Frauenberatungsstelle MK unter 02372/8440122.

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