Wirtschaftsvertreter machen sich für die Berufsfelderkundung stark, Foto U.Erken

Märkischer Kreis. (pmk). Die Berufsfelderkundungen für Schülerinnen und Schülern in Jahrgangsstufe 8 der weiterführenden Schulen im Märkischen Kreis gehen 2015 in die zweite Runde.
Um sich der Unterstützung der Unternehmen erneut zu versichern, hatten Birgit Luther und Michael Herget von der Kommunalen Koordinierung Übergang-Schule-Beruf im Regionalen Bildungsbüro Vertreter/innen der Kammern, Berufs- und Arbeitgeberverbände ins Lüdenscheider Kreishaus eingeladen. Eckehard Beck, Fachbereichsleiter Jugend und Bildung des Märkischen Kreis, zeigte sich sehr zufrieden mit dem Erfolg der ersten Berufsfelderkundungen in 2014: „Mit relativ wenig Vorlaufzeit haben wir es Dank der Unterstützung der Wirtschaftsverbände geschafft, 1268 Schülern aus 15 teilnehmenden Schulen 3097 Berufsfelderkundungen zu ermöglichen“, resümierte Beck. Rund ein Drittel der Plätze konnte über ein zentrales Online-Portal der Kommunalen Koordinierung im Märkischen Kreis vermittelt werden. 2015 werden kreisweit 24 Schulen mit rund 2250 Schülerinnen und Schülern dabei sein. Für sie werden insgesamt 3984 Plätze gesucht.

Im Rahmen der Landesinitiative „Kein Abschluss ohne Anschluss – Übergang Schule-Beruf in NRW“ (KAoA) ist die Berufsfelderkundung ein verbindliches Standardelement der Berufsorientierung. Die Schülerinnen und Schüler der teilnehmenden Schulen haben in der 8. Klasse an drei Tagen Gelegenheit, in drei verschiedenen Unternehmen beziehungsweise Branchen zu hospitieren. Auf diese Weise sollen sie Einblicke in verschiedene Berufsfelder gewinnen und erste Kontakte zu möglichen Ausbildungsunternehmen knüpfen. Für Unternehmen bietet sich die Chance, Jugendliche für ihr Unternehmen und ihre Ausbildungsberufe zu begeistern. Die Vertreter der Wirtschaftsverbände machten deutlich, wie wichtig es dabei sei, den Ablauf einer solchen Berufsfelderkundung im Vorfeld zu strukturieren. Es habe sich bewährt, den Jugendlichen konkrete Aufgaben zu geben und anhand von praxisorientierten Beispielen typische Unternehmensabläufe durchzuspielen. Heidemarie Pickard bot an, den von der Steuerberaterkammer Westfalen Lippe entwickelten Leitfaden als Muster zur Verfügung zu stellen. Auch bei der Handwerkskammer liegen entsprechenden Handreichungen bereit. Die Wirtschaftsvertreter sagten zu, in Anschreiben und persönlichen Gesprächen sowie über verschiedene Medien bei ihren Mitgliedern für die Bereitstellung von Erkundungsplätzen zu werben. Im Januar und Februar 2015 sind zudem Informationsveranstaltungen für interessierte Betriebe geplant. Unter www.berufsfelderkundung-mk.de können sich Unternehmen mit ihren Angeboten registrieren. Weitere Informationen geben Birgit Luther 02351 966-6518 oder Michael Herget 02351 966-6520 von der Kommunalen Koordinierung; E-Mail: uebergang-schule-beruf@maerkischer-kreis.de.

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