Der Bahnübergng muss auf beiden Seiten von Dienstag, 14. Februar, ab 6 Uhr bis Freitag, 17. Februar, um 5 Uhr gesperrt werden.

Von Almut Kückelhaus

Rummenohl/Volmetal. Die geplante Erneuerung des Rummenohler Bahnübergangs stößt auf heftigen Protest bei den Bürgern. Die Pläne, die von der Bahn auf einer Bürgerversammlung vorgestellt wurden, werden abgelehnt. Das zeigte sich auch daran, dass viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer enttäuscht bis entsetzt diese Versammlung verließen. Aus Sicht der Betroffenen werden die Gefahrenpunkte nicht beseitigt, sondern mit den vorgesehenen Baumaßnahmen noch zementiert, wenn die Bahn vorgeht wie geplant. Für das Beibehalten der Fußgängerunterführung hat man kein Verständnis.

„Schleppkurve“ statt Unterführung gefordert

Anwohner Rüdiger Ludwig fasst gegenüber „Tach!“ zusammen: „LKW aus Richtung Heedfeld müssen beim Rechtsabbiegen auf die B54 in Richtung Hagen auch in Zukunft in die Gegenspur einschwenken, da die Einrichtung einer Schleppkurve nicht vorgesehen ist. Fußgänger oder Radfahrer, die sich im Abbiegebereich aufhalten, sind äußerst gefährdet.

Da sich die Haltestellen des Öffentlichen Personennahverkehrs in unmittelbarer Nähe befinden und alle schulpflichtigen Kinder und Jugendliche des Ortsteils auf den Bus angewiesen sind, entsteht hier eine zusätzliche Gefährdung. Die Fußgänger benutzen von der Heedfelder Straße aus die rechte Fahrbahnseite, die auch künftig zu wenig Raum bieten wird.“

Barrierefreier Zugang zum Bahnsteig überfällig

zweitensRüdiger Ludwig: „Wir fordern deshalb, die Unterführung zu beseitigen, was zu einer kostengünstigeren Lösung führen würde. Der Bahnsteig würde barrierefrei zugänglich, Bus und Bahn wären besser verknüpft, die Wege für Fußgänger und Fahrradfahrer würden sicherer, es entstünde Platz, um die 90-Grad-Abbiegesituation zu entschärfen.“

Der Umbau des Bahnhofes Rummenohl zwecks Barrierefreiheit müsse ohnehin in naher Zukunft erfolgen, warum dann nicht jetzt, wenn durch Kombination beider Maßnahmen (Anpassung Bahnsteig und Neubau Bahnübergang) eine wirtschaftliche und für alle Betroffenen optimale Lösung gefunden werden kann?

Bei der Bürgerversammlung hat sich herausgestellt, dass gar nicht alle betroffenen Geschäftsbereiche der Bahn miteinander gesprochen haben. Dies sei aber dringend geboten.

Abgeordneter will sich einschalten

Hat sich eingeschaltet: Hubertus Kramer, Landtagsabgeordneter der SPD.
Hat sich eingeschaltet: Hubertus Kramer, Landtagsabgeordneter der SPD.

Am Samstag , 16. April, nahm der Landtagsabgeordnete Hubertus Kramer (SPD) die Verkehrssituation mit Rüdiger Ludwig in Augenschein und konnte sich trotz ruhiger Verkehrslage von der Brisanz überzeugen. Ihm war unverständlich, wieso diese kritische Stelle noch von keiner Seite angegangen worden ist. Kramer will Kontakt zum Generalbevollmächtigten der Bahn für NRW herstellen und einen Ortstermin anregen.

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