Polizeipräsident Sprogies (Mitte) dankte den Einsatzkräften vor Ort, besonders den rumänischen. Die Kontrolle wertete er als Erfolg. (Foto: Polizei)

Hagen. Rund 20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Polizei Hagen, des Ordnungsamtes, der Ausländerbehörde sowie des Jobcenters waren am Dienstag (16. August) erneut an mehreren Stellen im Stadtgebiet unterwegs, um „melderechtlichen Bestimmungen zu überprüfen“ – so die Formulierung im Presseportal der Hagener Polizei. Auch – vermutliches – Diebesgut wurde gefunden. Zielgruppe der Kontrolle: Menschen aus dem rumänischen Sprachraum. Wie in der Vergangenheit hatten die heimischen Einsatzkräfte Unterstützung von zwei rumänischen Polizisten.

Genauen Überblick erhalten

Die wiederkehrenden Kontrollen sollen unter anderem dazu beitragen, einen genauen Überblick darüber zu erhalten, wie viele Personen tatsächlich in bestimmten Häusern leben.über die tatsächlichen lebenden Bewohner in mehreren Häusern zu erhalten.

Sprachbarrieren überwunden

Die Beteiligung der Kollegen aus Rumänien wird von der Hagener Polizei als „voller Erfolg“ gewertet, denn so konnten die sonst üblichen sprachlichen Sprachbarrieren problemlos überwunden werden: „Darüber hinaus war so mancher Bewohner sichtlich beeindruckt, mit Polizisten aus der Heimat zu sprechen.“, so die Pressemitteilung der Polizei. Möglich wird der Einsatz rumänischer Polizisten, die in Deutschland keinerlei hoheitlichen Befugnisse haben, durch ein Abkommen zwischen den EU-Staaten aus dem Jahr 2005.

Rumänische Polizisten im Einsatz in Hagen. (Foto: Polizei)
Rumänische Polizisten im Einsatz in Hagen. (Foto: Polizei)

Polizeipräsident dankt

Polizeipräsident Wolfgang Sprogies war ebenfalls vor Ort und sprach mit den Einsatzkräften. Dabei bedankte er sich besonders bei den rumänischen Polizisten für ihre Hilfe und ihr Engagement.

iPhones sichergestellt

Die Kontrollen führten zu drei Strafanzeigen wegen Diebstahls und Entziehung elektrischer Energie. Außerdem wurden 16 original verpackte Smartphones („iPhones“) gefunden und sichergestellt. Diese stammen vermutlich aus Straftaten. Darüber hinaus stellte die Stadt Hagen 12 rumänische Ausweisdokumente zur Überprüfung auf Echtheit sicher. Für rund 60 Personen wurden Zwangsabmeldungen durchgeführt. Diese waren an den überprüften Wohnanschriften zwar gemeldet, aber wohnten nicht tatsächlich dort. Die Zwangsabmeldungen sind mit Streichungen der kommunalen Leistungsbezüge verbunden.

Wiederholung angekündigt

Aufgrund der erzielten Ergebnisse sollen die Kontrollen auch in Zukunft wiederholt werden.

 

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