Hagen. Kurz nach Mitternacht war in der Bülowstraße der zweite Einsatz fällig – wegen Ruhestörung. Und die Geduld der Polizeibeamten nahm ein Ende: Für den Beschuldigten und einen seiner Gäste ging die Nacht im Polizeigewahrsam zu Ende. Im Presseportal ihrer Behörde schildert die Polizei den Einsatz:

„Nachdem wenige Minuten zuvor beim Eintreffen der Polizei die Musik ausgeschaltet wurde, zeigte sich der 24 Jahre alte Wohnungsinhaber beim erneuten Eintreffen der Polizisten wenig kooperativ. Nachdem gegen drei Gäste seiner Wohnung Platzverweise ausgesprochen wurden, verließen diese die Wohnung. Im Anschluss baute sich der alkoholisierte junge Mann mit geballten Fäusten vor den Polizisten auf und ging zum Angriff über. Der konnte durch den Einsatz von Pfefferspray abgewehrt werden. Ein Rettungswagen brachte den renitenten jungen Mann zunächst zur Untersuchung ins Krankenhaus; nach dem Ausspülen der Augen kam er ins Polizeigewahrsam.

Ein 17-Jähriger, der zunächst dem Platzverweis Folge geleistet hatte, kehrte zwischenzeitlich zurück und zeigte sich uneinsichtig. Da er weder auf gutes Zureden noch auf die Androhung der Ingewahrsamnahme reagierte, musste er ebenfalls in einer Gewahrsams-Zelle seinen Rausch ausschlafen.“

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