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Hagen-Hohenlimburg. Rücksichtslos und gewalttätig – die Polizei musste in der Nacht zu Samstag einen besonders rabiat agierenden Autofahrer aus dem Verkehr ziehen. Der Fall ist noch nicht abgeschlossen; es wird noch nach einem Unfallgeschehen gesucht.

Gefährliche Fahrweise

Der Beschuldigte fiel, so schildert die Polizei das Geschehen in ihrem Presseportal, dem Einsatztrupp einer Zivilstreife gegen 2.40 Uhr auf der Haßleyer Straße auf. Der BMW des Mannes näherte sich von hinten mit hoher Geschwindigkeit dem Fahrzeug der Polizisten, fuhr gefährlich dicht auf und betätigte mehrfach die Lichthupe. Kurz vor dem Kreisverkehr an der Hünenpforte überholte er, durchfuhr den Kreisel mit überhöhter Geschwindigkeit und setzte seine Fahrt mit ausbrechendem Heck in Richtung Hohenlimburg fort.

Auf die Gegenfahrbahn

Zu diesem Zeitpunkt gaben die Beamten Anhaltezeichen und nahmen die Verfolgung auf. Der BMW beschleunigte deutlich auf über 100 km/h; offensichtlich hatte der Fahrer bemerkt, dass er die Polizei hinter sich hatte. Bei seiner Flucht geriet er auf der regennassen Straße mehrfach auf die Gegenfahrbahn, überfuhr eine rote Ampel und bog zu guter Letzt von der Iserlohner Straße in einen Innenhof an der Wiedenhofstraße ein.

Treten, spucken, beleidigen

Dort sprang er aus dem Wagen; die Polizisten konnten ihn jedoch nach kurzer Verfolgung stellen. Bei seiner Festnahme leistete er erheblichen Widerstand, versuchte zu treten und Kopfstöße zu verteilen, spuckte und beleidigte in einem fort die Beamten. Schließlich musste der stark alkoholisierte Mann mit zur Blutprobe. Wegen seiner erheblichen Stimmungsschwankungen entnahm ein Arzt eine zweite Probe zur Feststellung eines möglichen Drogenmissbrauchs.

Fahrerseite beschädigt

Den schwarzen BMW des Rasers stellten die Polizisten sicher; der Kombi hatte deutliche Unfallspuren auf der gesamten Fahrerseite. Wo sich der Schaden ereignet hat, ist noch nicht bekannt.

Auf den Fahrer kommen eine Strafanzeige, Punkte ins Flensburg und ein längeres Fahrverbot zu. Zwei Beamte wurden durch die Widerstandshandlungen bei der Festnahme leicht verletzt. Hinweise im Zuammmenhang mit dem zuvor verursachten Unfall erbittet die Polizei an die Rufnummer 02331/986-2066.

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