Schulpsychologische Beratung in guten Händen: Susanne Bisterfeld, Leiterin der AWO-Beratungsstelle, Roy Gatzemeier als fester Ansprechpartner und Barbara Fechner-Muck, langjährige Schulpsychologin, sowie Helga Gräwe vom Fachbereich Bürgerservice der Stadt Meinerzhagen.

Meinerzhagen. Pünktlich zum Start ins zweite Schulhalbjahr hat die schulpsychologische Beratungsstelle Meinerzhagen ihre Arbeit wieder aufgenommen: Um – nach dem altersbedingten Ausscheiden der langjährigen Ansprechpartnerin – dem ungebrochenen Bedarf an professioneller Begleitung für Schülerinnen und Schüler weiter Rechnung tragen zu können, suchten die Stadt Meinerzhagen und die AWO-Beratungsstelle für Eltern, Kinder und Jugendliche im Rahmen einer Kooperation nach neuen Wegen für eine langfristige Fortsetzung des Angebotes. Mit Erfolg: Vor wenigen Tagen hat Roy Gatzemeier als für die Schulen in Meinerzhagen zuständiger Psychologe seine Arbeit aufgenommen.

Hilfe bei schulbezogenen Problemen

Seit vielen Jahren ist die schulpsychologische Beratungsstelle ein fester Bestandteil der städtischen Arbeit in und für Schulen. Mit Barbara Fechner-Muck hatte eine kompetente Mitarbeiterin den Faden aufgegriffen, wenn Schüler, ihre Lehrer oder Familien Beratung, Klärung und Hilfestellung bei schulbezogenen Problemen im Bereich von Lernen, Leistung und Verhalten suchten. Im Gespräch, oft flankiert von konkreten Hilfsangeboten, fanden die Beteiligten gemeinsam Wege aus der belastenden Situation. Nach dem altersbedingten Ausscheiden der Schulpsychologin sorgen die Stadt Meinerzhagen und die AWO-Beratungsstelle für Eltern, Kinder und Jugendliche nun gemeinsam für eine Fortsetzung dieses Angebotes: Die Stadt finanziert die schulpsychologische Beratung für die städtischen Schulen sowie den Sek. 1-Bereich des Evangelischen Gymnasiums; die AWO ihrerseits setzt diese um.

Wichtige neutrale Anlaufstelle

Mit dem Psychologen Roy Gatzemeier, der Mitte Januar seine Arbeit aufgenommen hat, steht nun wieder ein Ansprechpartner für alle Belange der schulpsychologischen Beratung zur Verfügung.

„Wichtig ist insbesondere, eine Anlaufstelle für Schülerinnen und Schüler zu schaffen, die ihre Sorgen bei einer dritten, unbeteiligten Person zunächst einmal ausschütten wollen, und den Betroffenen dann ganz konkret und langfristig zu helfen“, fasst Heinz-Gerd Maikranz, Leiter des Fachbereichs Bürgerservice bei der Stadt Meinerzhagen, die Aufgaben der Beratungsstelle zusammen.

Enge Zusammenarbeit von Stadt und AWO

Schulische Probleme, Leistungsdruck, aber auch Schwierigkeiten innerhalb von Familien sind häufig die Ursachen für Stresssituationen, die dann zu Problemen in der Schule führen können. „Angesichts der sehr unterschiedlichen Nöte der Kinder und Jugendlichen ist eine Einrichtung wie die Beratungsstelle im Bereich der Schul- und Familienarbeit unerlässlich“, ergänzt Susanne Bisterfeld, Leiterin der AWO-Beratungsstelle. „Wir freuen uns, dass wir durch die enge Kooperation zwischen Stadt und AWO die gute Arbeit der vergangenen Jahre fortführen und professionelle Hilfe zum Wohl der Kinder und Jugendlichen anbieten können.“

Kurze Wege

Kurze Wege zu den Betroffenen sind dabei besonders wichtig: Roy Gatzemeier nimmt daher an Elternabenden und Sprechtagen teil und steht vor Ort in den Schulen für eine Kontaktaufnahme zur Verfügung. Darüber hinaus ist er bis zum Sommer in den Räumen der Familienberatungsstelle im Prumbomweg 3 anzutreffen. Danach bezieht er ein Büro in der Sekundarschule. Interessierte Schülerinnen und Schüler, Eltern und Lehrer erreichen Roy Gatzemeier ab sofort unter folgenden Kontaktdaten: roy.gatzemeier@awo-ha-mk.de

AWO- Beratungsstelle für Eltern, Kinder und AWO- Beratungsstelle für Eltern, Kinder und Jugendliche/ Schulpsychologie , Prumbomweg 3, 58540 Meinerzhagen, Tel.: 02354/5833

 

 

 

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