(Foto: Gerhard Seybert, Fotolia.com)

Hagen. (ots) Er Rollerfahrer hat der Polizei am Donnerstagnachmittag eine Verfolgungsjagd geliefert. Er wurde schließlich gestellt. Das Zweirad war mächtig frisiert. Statt der zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 45 km/h waren bis zum 100 km/h möglich. Wie die Polizei mitteilt, fiel den Beamten der Roller (Fahrer 18 Jahre, Sozius 17 Jahre) zunächst an der Herdecker Straße auf. An der Schwerter Straße entschlossen sie sich, das Fahrzeug aufgrund der erhöhten Geschwindigkeit zu kontrollieren. Dort beschleunigte der Fahrer seinen Roller, überfuhr eine durchgezogene Linie, die mittlere Fahrstreifenbegrenzung und überholte zwei Autos.

Alle Signale ignoriert

Die Polizisten setzten das Blaulicht, die Außensprechanlage und sogar das YELP-Signal ein, doch der Rollerfahrer fuhr schnell über die Niedernhofstraße in die Seestraße. Dort steuerte er direkt auf die Fußgängerbrücke über dem Hengsteysee zu, auf dem sich Fußgänger befanden. An diesen fuhr er dicht vorbei und auf die geschlossene Schranke in Richtung Herdecke zu.

Schlagbaum und Radfahrer stoppen das Duo

Als der Flüchtende sich an dem Schlagbaum vorbeidrängeln wollte, stelle sich ihm ein Fahrradfahrer (64) in den Weg, der die Situation erkannte. Der Rollerfahrer bremste ab und konnte durch die Beamten festgehalten werden. Er gestand, dass sein Fahrzeug nicht versichert und nicht angemeldet sei.

Anstatt von erlaubten 45 km/h habe er es technisch verändert, sodass es nun 100 km/h fahre. Einen Führerschein besaß der 18-Jährige nicht. Sein Roller, sowie ein mitgeführtes Springmesser, stellten die Polizisten sicher und schrieben eine Anzeige. Anschließend entließen die Beamten den Verkehrssünder. Die Ermittlungen dauern an.

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