Die Rettungskarte zeigt den Rettern (hier das VU-Team der Halveraner Feuerwehr beim Training), wo sie ihr Geräte gefahrlos ansetzen können. Foto: Wolfgang Teipel

Märkischer Kreis. Moderne Autotechnik bietet mehr Sicherheit, erschwert aber teilweise die rasche Befreiung der Insassen. Wo an der Karosserie Spreizer und Schere anzusetzen sind, welche Vorsichtsmaßnahmen nötig sind, um Airbags nicht nachträglich auszulösen, ist den Einsatzkräften nicht immer bekannt. Für schnellere Rettung sorgt die vom ADAC eingeführte und als Standard gesetzte Rettungskarte. Diese soll einheitlich hinter der Fahrersonnenblende angebracht werden, bis flächendeckend in ganz Europa eine elektronische Datenübermittlung an die Unfallstelle möglich ist.
Wie ist mit der Rettungskarte zu verfahren? Hier einige Tipps des ADAC:

Karte gehört hinter die Sonnenblende

Drucken Sie die Rettungskarte Ihres Fahrzeuges in Farbe aus, damit Problembereiche klar erkennbar sind (Wenn Sie Ihre Rettungskarte nicht selbst in Farbe ausdrucken können, hilft Ihnen Ihre ADAC Geschäftsstelle).

Prüfen Sie anhand der Typbezeichnung und dem Foto, ob die ausgedruckte Rettungskarte Ihrem Fahrzeug entspricht. Es wird immer die maximal mögliche Airbag-Ausstattung dargestellt.

Befestigen Sie die Rettungskarte nur hinter der Fahrer-Sonnenblende, denn dieser Ort wurde für Rettungskräfte international kommuniziert. Falten Sie sie vorher mit der bedruckten Seite nach innen, um ein Ausbleichen zu verhindern.

Aufkleber „Rettungskarte im Fahrzeug“ am linken oberen oder unteren Rand der Windschutzscheibe anbringen. Den Aufkleber gibt es in jeder ADAC-Geschäftsstelle. Mehr zur Rettungskarte unter folgendem Link:

http://www.adac.de/infotestrat/ratgeber-verkehr/sicher-unterwegs/rettungskarte/default.aspx

Der Blitzer-Report

UnserLünsche wünscht allzeit „Gute Fahrt“. Dabei sollten Autofahrer auch die Tempolimits beachten. In der kommenden Woche richtet die Polizei wieder Messstellen ein. Der Plan sieht folgende Kontrollpunkte vor:

Montag, 21. Juli: Iserlohn (Stadtgebiet), Hemer (Stadtgebiet), Balve (Hönnetal) und Hemer (Deilinghofen).

Dienstag, 22. Juli: Iserlohn (Drüpplingsen), Altena (Evingsen), Menden (Innenstadt) und Iserlohn (Kalthof).

Mittwoch, 23. Juli: Balve (Beckum), Iserlohn (Stadtgebiet), Altena (Dahle) und Iserlohn (Innenstadt).

Sonntag, 27. Juli: Balve (Beckum ) und Hemer (Deilinghofen).

Montag, 28. Juli: Iserlohn (Stadtgebiet), Hemer (Stadtgebiet), Neuenrade (Innenstadt) und Hemer (Bredenbruch).

Darüber hinaus müssen Autofahrer im gesamten Kreisgebiet mit kurzfristigen Kontrollen rechnen.

Der Märkische Kreis richtet folgende mobile Geschwindigkeitsmessungen ein:
21. Juli: Lüdenscheid
Kalve
L 530
B 229
Zentrum

22. Juli: Plettenberg
B 236
Zentrum
Landemert
Eiringhausen

23. Juli: Herscheid
Hüinghausen
Zentrum
L 696

24. Juli: Kierspe
B 237
L 528
Zentrum
Rönsahl

25. Juli: Lüdenscheid
Hellersen
B 229
Zentrum
B 54

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