Bei Übungen der Rettungshundestaffel MK wird vor allem das Aufspüren von vermissten Personen nachgestellt. Foto: Übung der Hundestaffel

Schalksmühle/Märkischer Kreis. Die Rettungshundestaffel MK aus Schalksmühle sucht aktuell geeignete, realitätsnahe Trainingsgelände für ihre Einsatzübungen. Dies trägt in erster Linie dazu bei, eine fundierte Ausbildung für Mensch und Hund zu gewährleisten. Eingesetzt werden die Hunde der Rettungshundestaffel als Flächensuchhunde bei der Suche nach vermissten Personen – zum Beispiel in Wäldern.

Kaum Anforderungen an Gelände

Die Anforderungen an ein geeignetes Trainingsgelände sind laut der 1. Vorsitzender Janina Huhn relativ gering. „Geeignet ist im Grunde jedes Wald- oder Industriegelände“, sagt Janina Huhn. Wichtig sei bei Waldgebieten aber vor allem auch, dass man nicht nur die Erlaubnis des jeweiligen Besitzers bekommt, sondern auch die des jeweiligen Jagdpächters. Denn vor allem Letztere sehen die Übungen im Wald eher nicht so gerne. Viele sind der Meinung, die Übungen würden das Wild im Wald verscheuchen. Doch hier kann Janina Huhn beruhigen. „Wild ist bekanntlich ja eher in den Morgen- oder Abendstunden im Wald unterwegs. Unsere Übungen hingegen finden tagsüber statt.“ So käme man den Jagdpächtern nicht in die Quere.

Abwechslung ist wichtig

Der Grund, warum immer wieder neue Gelände gesucht werden ist, simpel: Einsätze finden selten an ein und dem selben Ort statt. „Übungen auf den selben Geländen erzeugt eine Routine, die wir bei realen Einsätzen aber nicht haben werden. Um effektiv zu üben, benötigen wir daher viele abwechslungsreiche Gelände“, sagt Janina Huhn im Gespräch mit unserLünsche.de. Dabei können die Gelände ruhig unwegsam sein. „je unwegsamer das Gelände ist, desto besser ist es für unsere Übungen geeignet.“

Hundeplatz keine Alternative

Natürlich könnte die Gruppe, bestehend aus 7 Menschen und 10 Hunden, auch auf Hundeplätzen üben. Doch diese bieten keine realistischen Bedingungen für die Gruppe. „Vermisste Personen liegen eher selten auf übersichtlichen Hundeplätzen“, erklärt Janina Huhn. Darum bieten Hundeplätze keine geeignete Umgebung für die Übungen der Rettungshundestaffel MK.

Neue Mitglieder immer willkommen

Wer sich der Rettungshundestaffel in Schalksmühle anschließen möchte, ob nun mit oder ohne Hund, darf sich bei Übungen gerne willkommen fühlen. Natürlich sind auch neue Fellnasen willkommen, die die noch relativ junge Staffel unterstützen können. Kontaktmöglichkeiten bietet der Verein auf seiner Webseite oder Facebookseite an. Trainiert wird in der Regel zwei Mal in der Woche. Mittwochs und am Wochenende für drei bis vier Stunden.

 

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