Die Rettungsgasse kann Leben retten. Foto: Landesfeuerwehrverband

Machen Sie bei Unfällen auf mehrspurigen Fahrbahnen die so genannte Rettungsgasse frei. Sie ist für Fahrzeuge mit Blaulicht gedacht, die schnellstmöglich zum Unfallort vordringen müssen. Im Ernstfall rettet diese Gasse Leben. Sorgen Sie so für die freie Fahrt der Einsatzkräfte. Das empfiehlt der ADAC.

Verpflichtung bei Stau

Autofahrer sollten an Folgendes denken, rät der Autoclub: Bei einem Stau auf mehrspurigen Straßen sind alle Autofahrer verpflichtet, die „Rettungsgasse“ frei zu machen. Dabei – so heißt es in der Straßenverkehrsordnung – ist die Rettungsgasse bei zwei Fahrstreifen in der Mitte zu bilden: Autos auf dem linken Fahrstreifen müssen also an den linken Fahrbahnrand fahren, die auf der rechten Spur an den rechten Fahrbahnrand.

Standstreifen ungeeignet

Bei mehrspurigen Autobahnen ist die Rettungsgasse zwischen dem äußersten linken und der direkt rechts daneben liegenden Fahrspur zu bilden. Hintergrund: Der Standstreifen ist als Zufahrt zu den Einsatzstellen nicht geeignet, weil er oft nicht durchgehend ausgebaut oder von liegengebliebenen Fahrzeugen blockiert ist.

20 Euro Bußgeld

Der ADAC weist auch darauf hin, dass alle Autofahrer, die gegen das Gebot der Rettungsgasse verstoßen, mit einem Bußgeld von mindestens 20 Euro rechnen müssen. Jeder Autofahrer sollte daran denken, dass im Notfall keine Zeit verloren werden darf. Vergleichbare Regeln zur Rettungsgasse gibt es neben Deutschland auch in der Schweiz, Slowenien und Tschechien. In Österreich sind die Bildung und das Freihalten einer Rettungsgasse inzwischen bereits im Verkehrsgesetz verankert.

Der Blitzer-Report

Autofahrer im Märkischen Kreis sollten zudem an die Geschwindigkeitskontrollen durch die Polizei denken. Hier ein Überblick über die geplanten Einsätze:

Montag, 28. Juli: Iserlohn (Stadtgebiet), Hemer (Stadtgebiet), Neuenrade (Innenstadt), Hemer (Bredenbruch) sowie in Halver und Schalksmühle.

Dienstag, 29. Juli: Iserlohn (Dröschede), Altena (Evingsen), Menden (Innenstadt), Iserlohn (Sümmern), Lüdenscheid (Stadtmitte) und im Meinerzhagener Stadtgebiet.

Mittwoch, 30. Juli: Herscheid und Halver( L 528).

Donnerstag, 31. Juli: Plettenberg (Stadtgebiet) und Lüdenscheid (Bereich Altenaer Str. und Zentrum).

Freitag, 1. August: Iserlohn (Kalthof), Hemer (Bredenbruch), Kierspe und Werdohl(jeweils Stadtgebiet) sowie Lüdenscheid (Lösenbacher Landstr.).

Samstag, 2. August: Neuenrade (Innenstadt), Iserlohn (Innenstadt), Lüdenscheid (Zentrum), Schalksmühle (B 54).

Sonntag, 3. August: noch keine Kontrollen vorgesehen…

Montag, 4. August: Iserlohn (Innenstadt), Hemer (Innenstadt), Balve (Innenstadt) und Hemer (Ihmert).

Darüber hinaus müssen Autofahrer im gesamten Kreisgebiet mit kurzfristigen Kontrollen rechnen.

Die mobilen Messstellen des Märkischen Kreises:

28. Juli: Werdohl

  • Zentrum
  • B 236
  • B 229

29. Juli: Altena

  • L 698
  • Zentrum
  • L 683

30. Juli: Menden

  • B 7
  • Zentrum
  • Bösperde
  • Platte Heide

31. Juli: Neuenrade

  • L 842
  • L 697
  • B 229
  • Zentrum

28. Juli: Meinerzhagen

  • B 54
  • L 539
  • L 694

29. Juli: Lüdenscheid

  • B 229
  • Hellersen
  • B 54
  • Stüttinghausen
  • Zentrum

30. Juli: Plettenberg

  • Holthausen
  • Zentrum
  • K 5
  • B 236

31. Juli: Halver

  • Zentrum
  • L 528
  • B 229

1. August: Kierspe

  • Zentrum
  • L 528

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