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Lüdenscheid. Am Sonntagabend hat ein Unbekannter eine Reizgas-Attacke auf die Kerstingpassage verübt. Wie die Polizei mitteit, soll ein älterer Mann gegen 23.05 Uhr den Zugangsbereich betreten und dann das Mittel versprüht haben. Das Gas sei angeschließend in das Wettbüro gelangt, das sich in dieser Passage befindet. Etwa 15 Personen hätten das Lokal schlagartig verlassen, weil sie an Atemreizungen und Brechreiz gelitten hätten, berichtet die Polizei weiter. Allerdings hätten sich alle Geschädigten noch vor Eintreffen der Polizei entfernt.

Die Polizei in Lüdenscheid (02351/9199-4111) bittet um Hinweise zur Tat.

Im vergangenen Jahres war das Büro in die Schlagzeilen geraten, weil am Nachmittag des 3. Septembers ein Schuss in der Passage gefallen war und es einem Verdächtigen gelungen war, sich im Tumult der Festnahme zu entziehen. Nach diesem Vorfall hatte die Kriminalpolizei verdeckte Ermittlungen aufgenommen, die später zur Festnahme einer Bande führten, der unter anderem Schutzgelderpressung vorgeworden wird. Vier Mitglieder dieser Bande stehen ab Ende Mai vor dem Hagener Landgericht.

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