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Lüdenscheid (ots) – Es ist ein sonniger Donnerstagnachmittag. Zwei Polizeibeamtinnen der Wache Lüdenscheid sind in der Schlittenbacher Straße auf Streifenfahrt, als sie einen alten Bekannten entdecken. Den 19-jährigen polizeibekannten Lüdenscheider kennen sie aus vorherigen Einsätzen. Damals war er wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz aufgefallen. Die beiden Beamtinnen entschließen sich, alte Freundschaften zu pflegen und den 19-Jährigen zur Kontrolle anzusprechen.

Fast noch bevor ein richtiges Gespräch zustande kommt, bietet der Kontrollierte von sich aus an, seine Taschen für sie zu entleeren. Denn wenn sie einfach direkt das bekämen, was sie bei ihm vermuten, könne er ja sicher seinen Weg schnell fortsetzen.

Man leert also die Taschen und führt neben 10 Gramm Cannabis auch etwa 10 Gramm Amphetamine zu Tage. Bis hierhin wurden die Beamtinnen also in ihrem Verdacht bestätigt. Doch mit dem was nun folgt, hätten sie selbst nun wirklich nicht rechnen können.

Der 19-Jährige beginnt freimütig den Zweck des Aufgefundenen zu erläutern. Bald habe er Geburtstag meint er. Die Drogen seien extra von seinem Ersparten dafür gekauft. Ach wenn sie ihn schon so nett fragen: ja klar deale er! Bis vor kurzem habe er ordentlich Umsatz gemacht und damit all seine Schulden bezahlt! Aber das Zeug von heute ist wirklich nur für seinen bevorstehenden Geburtstag. Man will den Kumpels ja was bieten.

Die Polizeibeamtinnen nehmen die Anekdoten wohlwollend zur Kenntnis. Und den äußerst redseligen Lüdenscheider kurzerhand fest. Die Handschellen klicken und ein Platz im Streifenwagen wird freigeräumt. Wegen des Verdachts des Handels mit Betäubungsmitteln, wird der Geständige zur Wache gebracht. Die Drogen stellen sie sicher. Die Geburtstagsparty dürfte damit wohl platzen.

Die Ermittlungen dauern an.

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