Plettenberg (ots) Am späten Samstagabend (18. März) um 23.28 Uhr löste die automatische Brandmeldeanlage in einem Industriebetrieb in der Bannewerthstraße im Ortsteil Eiringhausen aus. Die Kreisleitstelle in Lüdenscheid alarmierte zunächst die hauptamtlichen Kräfte der Feuer- und Rettungswache sowie die zuständige Einheit der freiwilligen Feuerwehr aus Eiringhausen.

Nachdem die Einsatzkräfte das Gebäude betreten hatten, wurde nach der Erkundung festgestellt, dass ein Brandmelder in einem Sozialraum des Betriebes ausgelöst hatte. Beim Betreten des Raumes stellte der vorgehende Angriffstrupp eine Verrauchung in dem betroffenen Bereich fest. Umgehend wurden aufgrund der unklaren Lage durch den Einsatzleiter weitere Einsatzkräfte nachgefordert. So wurde der komplette Löschzug 3 aus dem Lennetal mit den Löschgruppen Ohle und Selscheid nachalarmiert.

Die Einsatzkräfte suchten vergeblich nach der Ursache für Rauchentwicklung und Brandgeruch in einem Industriebetrieb an der Bannewerthstraße.

Vor Ort wurden die Drehleiter in Stellung gebracht und ein Löschangriff vorbereitet. Zunächst nahmen die Verrauchung und deutlicher Brandgeruch im betroffenen Bereich weiter zu, so dass der Zugang nur mit schwerem Atemschutzgerät möglich war. Da kein offenes Feuer erkennbar war und die Rauchentwicklung sich auf weitere Räume ausbreitete, wurden durch mehrere Trupps umfangreiche Erkundungsmaßnahmen durchgeführt. Hierbei kam unter anderem eine Wärmebildkamera zum Einsatz. Auch wurden elektrische Betriebsräume sowie die Heizungsanlage kontrolliert. Ein Mitarbeiter der Mark-E wurde durch die Einsatzleitung angefordert. Nachdem sich der Rauch und der Brandgeruch verzogen hatten, wurde nach über einer Stunde die Suche nach der Ursache erfolglos eingestellt. Es wird vermutet, dass es in einem Elektroraum zu einem Kabel- bzw. Schmorbrand gekommen war. Ein betriebseigener Elektriker wurde noch in der Nacht vom Inhaber des Betriebes gerufen, um die Ursache herauszufinden.

Während des laufenden Feuerwehreinsatzes wurde gegen 23.45 Uhr in Böddinghausen eine sogenannte Notfall-Türöffnung verlangt. Hierzu wurden ein Löschfahrzeug der Löschgruppe Selscheid aus dem laufenden Einsatz abgezogen sowie ein Rettungswagen und das Notarzteinsatzfahrzeug der Feuer- und Rettungswache entsandt. Bei Eintreffen der Rettungsdienstkräfte war die Tür aber bereits geöffnet worden, weshalb der Einsatz der Feuerwehr nicht mehr erforderlich war.

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