Symbolbild (Foto: Fotolia.com)

Hagen. (ots) Am Mittwochmorgen (27. September) haben Sondereinsatzkommandos der Polizei NRW in Wuppertal, Solingen, Haan und Hilden zeitgleich mehrere Wohnungen durchsucht und fünf Männer im Alter von 30 bis 53 Jahren festgenommen. Wie es in einer gemeinsamen Erklärung von Staatsanwaltschaft und Polizei heißt, führten Ermittlungen im Zusammenhang mit mehreren bewaffneten Raubüberfällen auf Geldtransporte aus den Jahren 1997 bis jetzt zu den mutmaßlichen Tätern.

Moderne Auswertungsmethoden

Das Kommissariat für Organisierte Kriminalität beim Polizeipräsidium Hagen kam durch erneute Untersuchungen vorhandener Spuren von Taten aus dem Hauptstellenbereich mit modernen Auswertungsmethoden auf die dringend Tatverdächtigen. Da bei den Überfällen Schnellfeuergewehre eingesetzt wurden, erfolgten die Festnahmen durch die Spezialkommandos. Das Gericht hat auf Antrag der Staatsanwaltschaft Hagen Haftbefehle erlassen, die Männer kamen in umliegende Justizvollzugsanstalten.

Zahlreiche Waffen sichergestellt

Grundlage für die Haftbefehle waren Beweise im Zusammenhang mit Überfällen in Neuss (2000), in Werl (2001 und 2002), in Wetter Volmarstein (2004) und Dortmund (2015). Im Zuge der Durchsuchungen stellten Polizeibeamte zahlreiche Waffen, große Mengen Munition, Bargeld in sechsstelliger Höhe und mehrere Fahrzeuge sicher. Weitere ähnlich gelagerte Taten sind Bestandteil der Ermittlungen der EK ARGOS.

Rund 200 Polizisten im Einsatz

Der Zugriff am 27. September wurde von Hagen aus koordiniert. Rund 200 Polizisten und fünf Spezialeinsatzsonderkommandos waren beteiligt. Die Räuber lebten unscheinbar. Ihre Beute hatten sie in Häusern, Motorrädern und wertvollen Uhren angelegt.

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