Aaron Grosser (rechts) fuhr beim Bundesligarennen in Cottbus aufs Siegertreppchen. Foto: Team Sauerland
Sauerland/Plettenberg. Mit den Bundesligarennen in Cottbus und dem deutschen Klassiker in Bellheim wurde die zweite Saisonhälfte für das Team Sauerland NRW p/b Henley & Partners eingeläutet. In der vergangenen Woche stand für die Sauerländer im Osten der Republik ein Einzelzeitfahren über 30 Kilometer und das Straßenrennen Cottbus-Görlitz-Cottbus über 204 Kilometer auf dem Plan. Beide Wettbewerbe gehören zur Rad-Bundesliga 2016.

Top motiviert nahmen die Jungs den Kampf gegen die Uhr unter die Zeitfahrräder. Bester des Teams und des Tages wurde Florian Stork auf Platz 9 und dem 1. Platz in der Nachwuchswertung. Mit einer guten Mannschaftsleistung kletterte das Team Sauerland NRW p/b Henley & Partners erstmalig in die Top fünf der Liga.

Aaron Grosser steht auf dem Treppchen

Dieser Schwung sollte am Sonntag im Straßenrennen genutzt werden. Theoretisch war sogar der 3. Rang in Reichweite und mit dieser Erwartungshaltung gingen die Renner an die Startlinie. Tatsächlich schafften es mit Joann Leinau und Jonas Härtig auch auch zwei Mann in die Spitzengruppe des Tages. Beide hielten sich zusammen mit dem späteren Sieger Carl Soballa vom LKT-Team Brandenburg lange vor dem jagenden Hauptfeld. Obwohl Leinau und Härtig im Finale nach 120 Kilometer Flucht zurückfielen, landete Aaron Grosser mit Rang drei trotzdem ein top Ergebnis. Nur hauchdünn musste er sich Soballa und dem deutschen Meister Pascal Ackermann geschlagen geben.

Massensturz hält die Sauerländer auf

Trotzdem Pech für das Team: Rund 1500 Meter vor dem Ziel wurden bis auf Grosser alle Sauerländer durch einen Massensturz aufgehalten und sammelten sich etwas Rückstand ein. Da in der Liga die Zeiten der besten drei Fahrer pro Team gewertet werden, steht man jetzt nur auf Rang sechs. „Hätte, wäre, wenn… nützt nichts. Wir müssen uns jetzt auf die letzten Rennen mit Höhepunkten in Düsseldorf und am Bielster Berg konzentrieren und wenigstens den 5. Platz schaffen“, so Coach und NRW Landestrainer Wolfgang Oschwald.

Marvin Kötting fährt in Bellheim auf Platz 6

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Der Plettenberger Marvin Kötting fährt im Radsportteam Sauerland NRW p/b Henley & Partners. Foto: Team Sauerland

Das man die kommenden „Heimspiele“ im September nicht unvorbereitet auf sich zukommen lässt, zeigt das Ergebnis am letzten Sonntag in Belleim. Der Große Silberpils-Preis ist ein traditionelles Rennen und ging über nicht weniger als 200 Kilometer. Hier gelang dem Plettenberger Marvin Kötting mit dem 6. Platz eine Spitzenplatzierung. Ganz und gar nicht sauerländisch war der topfebene Kurs, aber Kötting zeigte sich am Ende trotzdem als einer Stärksten. Sieger wurde hier Raphael Freienstein vom Team Lotto-Kuota.

Weiter geht es für einen Teil des Teams um die Zwillinge Leinau und Marvin Kötting am kommenden Wochenende bei der Deutschen Berg Meisterschaft bei Chemnitz.

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