Ein Stück für sechs Becken präsentierte das Schlagzeugensemble der Musikschule Farkas Ferenc Müvészeti Iskola Dunakezi aus Ungarn (Leitung: Tivadar Stéfan).

Lüdenscheid. „Der Weg zur Musik liegt nebenan“ – der Titel des Films, der die Arbeit der öffentlichen Musikschulen in NRW vorstellt, ist Programm für die Musikschule Lüdenscheid. Seit 1965 haben ungezählte Kinder und Jugendliche im Laufe der Jahrzehnte den Weg zu den unterschiedlichen Standorten der Musikschule gefunden. Christiane Linden aus Lüdenscheid geht ihn seit 50 Jahren. Sie ist von Anfang an dabei.

Festakt im Kulturhaus mit viel Musik

"Happy Birthday" in vier Variationen: Das Streichquartett unter Leitung von Karin Zabel spielt mal jazzig, mal im Stil von opulenter Filmmusik.
„Happy Birthday“ in vier Variationen: Das Streichquartett unter Leitung von Karin Zabel spielt mal jazzig, mal im Stil von opulenter Filmmusik.

An der Jubiläumsfeier zum 50. Geburtstag der Musikschule konnte sie am Freitag, 6. November, nicht teilnehmen. Sie spielte bei einem Konzert in Münster. Der Festakt zum 50. Jahrestag der Gründung im Kulturhaus bot dem Publikum Einblicke in die Arbeit des Jubilars. Sehr amüsant: Die Variationen über Peter Heidrichs „Happy Birthday“ dargeboten von einem Streichquartett unter der Leitung von Karin Zabel. Der Gassenhauer erklang im gepflegten Jazz-Stil, wurde als opulente Filmmusik und schwungvoller Tanz präsentiert, ertönte mit viel Geigenschmelz auf ungarische Art und Weise und wurde schließlich auch vom Publikum gesungen.

Start mit 225 Schülerinnen und Schülern

Herzlichen Glückwunsch: Bürgermeister Dieter Dzewas gratulierte zum Geburtstag und erinnerte an den Start vor 50 Jahren mit 225 Schülerinnen und Schülern. Zum Jahresende 1965 hatte sich die Zahl schon auf 538 erhöht.

Hanne Henning, Johannes Linnartz, Karin Zabel und aktuell Franz Schulte-Huermann – vier Leiter haben in fünf Jahrzenten die Musikschule Schritt für Schritt weiter entwickelt.

Volker Gerland: „Hand ständig am Puls der Zeit“

Es geht auch poppig: Natascha Winter und Daniel Scholl spielten "Ironic" von Alanis Morisette.
Es geht auch poppig: Natascha Winter und Daniel Scholl spielten „Ironic“ von Alanis Morisette.

Dass die Musikschule in NRW mit 159 Schulen, rund 280.000 Kinder und Jugendlichen sowie über 8000 Lehrerinnen und Lehrern, das „ständig die Hand am Puls der Zeit“ hat, daran erinnerte Volker Gerland, bis Freitag Vorsitzender des Landesverbands der Musikschulen. Ein Beispiel dafür lieferten wenig später Natascha Winter, Gesang und Daniel Scholl, Gitarre. Sie interpretierten einfühlsam den Popsong „Ironic“ von Alanis Morisette.

Alle Lehrerinnen und Lehrer auf der Bühne

Musikschulleiter Franz Schulte-Huermann ließ das Publikum "Happy Birthday" anstimmen.
Musikschulleiter Franz Schulte-Huermann ließ das Publikum „Happy Birthday“ anstimmen.

Wie gratuliert man einer Institution wie der Musikschule? Diese Frage hatte sich Christine Uebis, Vorsitzende des Fördervereins vor der Veranstaltung gestellt. Die Antwort: Sie bat alle Lehrerinnen und Lehrer auf die Bühne und ließ sie gemeinsam mit einem Glas Sekt auf die Zukunft der Musikschule anstoßen.

Nach der Pause gab’s dann das große Geschenk für die Musikschule und das Publikum. Die Junge Bläserphilharmonie NRW unter der Leitung von Harry Vorselen spielte „Belkis, die Königin von Saba“ eine Suite für Blasorchester von Ottorino Respighi und Alfred Reeds „Fifth Symphony for Band“.

 

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