Michael Riepegerste (links) und Randolf Bilz (rechts) von der Lüdenscheider Provinzial-Geschäftsstelle spenden seit 30 Jahren. In diesem Jahr nahmen Lisa-Marie Scherer vom Kinderhospiz und Rolf Störmann vom Tierschutzverein zum wiederholten Mal einen Provinzial-Weihnachtsscheck entgegen.

Lüdenscheid. Lisa-Marie Scherer und Rolf Störmann brauchen jeden Cent. Die junge Frau aus Olpe sammelt Spenden für das Kinderhospiz „Balthasar“. Störmann ist unermüdlich in Sachen Tierheim Dornbusch unterwegs. Beide sind treue Kunden von Michael Riepegerste und Randolf Bilz. Riepegerste und Bilz leiten gemeinsam die Lüdenscheider Geschäftsstelle der Provinzial an der Knapper Straße. Beide spenden gern. Sie verteilen seit vielen Jahren keine Weihnachtsgeschenke mehr an Kunden, sondern lassen wohltätigen Organisationen Geld zufließen. „Die Kunden finden das in Ordnung“, sagt Randolf Bilz. „Wir erhalten immer wieder positive Rückmeldungen.“

Beide Einrichtungen auf Spenden angewiesen

Sowohl das Kinder- und Jugendhospiz in Olpe als auch das Tierheim Dornbusch sind auf Spenden angewiesen. Beide Einrichtungen kommen seit mehreren Jahren in den Genuss der Provinzial-Weihnachtsspende.

„70 Prozent unserer Aufwendungen für die zwölf Plätze in unserer Einrichtung müssen über Spenden bestreiten“, berichtete Lisa-Marie Scherer beim Besuch in der Provinzial-Geschäftsstelle. 30 Prozent kommen über die Krankenkassen. Das Kinder- und Jugendhospiz ist ein Platz zum Leben und Sterben für Mädchen und Jungen, die unheilbar erkrankt sind. Damit die Kinder und Jugendlichen sowie ihre Familien auf diesem schweren Weg nicht allein sind, wurde 1998 in Olpe das erste Kinderhospiz in Deutschland gegründet.

2014 wurden 800 Tiere vermittelt

Ohne Spenden kann auch das Tierheim Dornbusch nicht bestehen. „Wir brauchen Jahr für Jahr rund 220.000 für den Betrieb“, erklärte Rolf Störmann. Die Zuwendungen der Stadt Lüdenscheid und der Gemeinde Schalksmühle reichten dafür bei weitem nicht aus. Das alte Gebäude und die in die Jahre gekommene sorgen immer wieder für unliebsame Überraschungen, die zusätzliche Löcher in die Kasse reißen. Was die ehrenamtlichen Mitglieder und die inzwischen vier hauptamtlichen (plus Bufdi) leisten, ist enorm. „2014 haben wir 800 Tiere vermittelt“, sagt Rolf Störmann.

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