Lichtdesigner Tobias Link hat die Fassade des Insta-Lagers gestaltet. Foto: Guido Raith

Lüdenscheid. Als Investition in die Zukunft versteht Insta den Lagerneubau, der am Firmenstandort in Lüdenscheid, Hohe Steinert in Betrieb genommen wurde. Damit sind die Leistungen und Produkte von Insta an einem Standort gebündelt. Alle Lagergüter aus dem Standort an der Talstraße in Lüdenscheid wurden nun hierher verlagert.

Insta trägt damit dem weiteren Wachstumskurs Rechnung und verbessert damit seine Dienste und Leistungen gegenüber seinen Kunden.

Eigene Lichttechnik aus dem Hause veredelt den Neubau durch die Fassaden-Lichtinstallation mit der instalight 4010. Kunden können sich so vor Ort von der LED Technik und Leistungsfähigkeit der Insta überzeugen.

Hommage an die digitale Welt

Als Hommage an die digitale Welt von Insta entstanden videografische Inhalte durch programmierte Lichtszenen des Lichtkünstlers Tobias Link, Saarbrücken.

Zahlen, Daten und Fakten:
Bauzeit: ca. 15 Monate
Länge: 50 Meter, Breite 30 Meter, Höhe 18 Meter
Lagerung: Komponenten und LED Leuchten
Vorbau: verbindet Fertigung mit Lager. Es entstanden zusätzliche Fertigungsflächen, Büros und Sozialräume (zwei Ebenen mit je 1500 Quadratmetern).

Intelligente, modernste Fördertechnik der Firma Unitechnik, Wiehl übernimmt automatisiert die Ein- und Auslagerung:
– zwei Palettengassen mit 2496 Palettenplätzen
– zwei Behältergassen mit 28896 Behälterplätzen

Die Projektbeteiligten
Bauherr: Insta Elektro GmbH, Lüdenscheid
Architekt: MTT Architekten, Lüdenscheid
Lichtkunst: Planungsbüro Link, Saarbrücken
Lichtplanung: Insta mit Vertretung TLV, Arnsberg

Technik und Natur werden zusammengeführt

Tobias Link führt dem Gebäude Natur und Technik zusammen. Wie das der Saarbrückener Lichtdesigner macht, ist bereits seit den LichtRouten 2013 am neuen Lagergebäude von Insta auf der Hohe Steinert zu sehen. Veredelt wird das vom Lüdenscheider Architektenbüro Team MTT konzipierte Gebäude von dem Mann aus Saarbrücken. Der Lichtdesigner hat die Fassade mit sechs farblich gestalteten LED-RGB Lichtlinien zerteilt und ihr so einen besonderen Charakter verliehen.

Wechselnde Farbverläufe

Tobias Link hat für das faszinierende Phänomen des Nordlichts eine grafisch stark vereinfachte, künstlerische Interpretation gewählt hat. Die scharf konturierten wechselnden Farbverläufe mit anschwellenden lumineszierenden Grün- und Blautönen, ziehen über auf den Betrachter eine eigentümliche Anziehungskraft aus.

Fan des Polarlichts

Magie ist das Stichwort. Der Saarbrückener Lichtdesigner, der seit Jahren eng mit Insta zusammenarbeitet, ist ein besonderer Fan des Polarlichtes. Da Insta im Norden der Bergstadt liegt, lag die Verbindung zum zauberhaften Licht des Nordens nah. Die LED-Technik (light emitting diode) bot ihm die Möglichkeit, auch äußerst filigrane Installationen zu entwerfen.

Mit dem Namen für sein Werk bringt er neueste Technik und eine alte Sage der Samen zusammen. Die Bezeichnung „Fuchsfeuer“ beruht auf Erzählungen des arktischen Volkes, in der der Fuchs durch die arktischen Gebiete zieht und dabei den Schnee aufwirbelt. So erleuchtet er den Himmel mit seinem Funken schlagenden Schwanz.

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