Primus-Schule
Der Kunstturm für die Schalksmühler Primus-Schule wächst.

Schalksmühle. Beim Aufbau der Schalksmühler Primus-Schule geht es um viel Geld. Obwohl bereits durch Umplanungen für den zweiten Bauabschnitt rund 200 000 Euro eingespart worden sind, liegen die Kosten weiterhin bei rund 4,6 Millionen Euro. Die Einsparung wurde durch die Verlegung von Musikraum und Lehrküche in das ehemalige Grundschulgebäude erzielt.

Aber es soll voran gehen. Deshalb sprachen sich der Bau- und Planungsausschuss sowie der Ausschuss für Kinder, Jugend und Schule jetzt einstimmig für die Genehmigung des zweiten Bauabschnitts aus.

Der zweite Abschnitt umfasst die Herrichtung des ehemaligen Hauses 1 der Verbundschule am Löh. Hier sind im Wesentlichen folgende Nutzungen vorgesehen:

Ebene 332: Klassenräume mit Differenzierungsräumen, Fachräume für Physik sowie Werken/Elektrotechnik.

Ebene 336: Klassenräume mit Differenzierungsräumen, Fachraum Biologie, Pädagogisches Zentrum und Verwaltungsräume für Schulleitung, Sekretariat, SV, Hausmeister.

Ebene 340: Klassenräume mit Differenzierungsräumen und Fachraum Chemie.

Das Team aus dem zuständigen Architektenbüro „FuN“ ist zuversichtlich, dass der Bau des Kunstturms sowie der Umbau der ehemaligen Grundschule bis zum Sommer 2015 abgeschlossen sein werden. Die Leitung des Herforder Büros war in der Sitzung zu Gast. „Alle am Bau Beteiligten identifizieren sich in einem hohen Maß mit dem Projekt“, berichtete Architekt Christoph Feld.

Hoher Anteil an Modernisierungs- und Sanierungskosten

Er relativierte auch die hohen Kosten. Der weitaus größte Anteil der 4,6 Millionen Euro im zweiten Bauabschnitt muss für Modernisierungs- und Sanierungsmaßnahmen verwendet werden, die ohnehin auf die Gemeinde zugekommen wären, berichtete Christoph Feld. Das inzwischen 35 Jahre alte Schulgebäude erhält neue Versorgungsleitungen. Auch die Dachflächen müssen saniert werden. Die Beleuchtung für auf LED-Technologie umgestellt.

Zuschuss für LED-Leuchten in der Primus-Schule

Davon und von weiteren energetischen Maßnahmen verspricht sich Feld erhebliche Einsparungen in den Folgejahren. Zudem hoffen die Planer, dass sie für den Einbau der LED-Leuchten einen Zuschuss aus dem Bundesumweltministerium erhalten. Das Geld aus Berlin könnte die Kosten um 30 Prozent senken.

Den endgültigen Beschluss zur Umsetzung des zweiten Bauabschnitts der Primus-Schule fasst der Gemeinderat in seiner Sitzung am 2. Februar.

 

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