Hagen-Haspe. Ein 30-jähriger Hagener, aus dem östlichen EU-Gebiet stammend, beschäftigte in der Nacht zu Sonntag (18. September) Rettungskräfte, Polizeibeamte und – schließlich – auch noch Polizeihund Dark: Der Mann war mit rund zwei Promille Alkoholgehalt im Blut, dafür aber ohne Führerschein unterwegs.

In Schlangenlinie über die B 7

Der Reihe nach: Der 30-Jährige mit seinem grauen Opel-„Astra“ fiel, wie die Polizei in ihrem Presseportal beschreibt, zunächst der Besatzung eines Rettungswagen aus Ennepetal auf der Enneper Straße in Haspe auf. Denn der Wagen fuhr in Schlangenlinie über die B 7 und geriet mehrfach auf die Gegenfahrbahn. Die Rettungskräfte informierten sofort die Polizei. In Höhe der Hasper Rundsporthalle kam es dann zu einem Verkehrsunfall zwischen dem Rettungswagen und dem Opel-„Astra“.

Statt anzuhalten, fuhr der „Astra“-Fahrer weiter über die Haenelstraße in Richtung Konrad-Adenauer-Ring, verfolgt von dem Rettungswagen. Dort gelang es den Rettungskräften, einen Streifenwagen auf sich aufmerksam zu machen: Die Polizei nahm sofort die Verfolgung des Flüchtigen auf.

Sich selbst überschätzt

Auf der Eugen-Richter-Straße/Höhe Rehstraße würgte der Fahrer des „Astra“ schließlich sein Fahrzeug ab; er konnte es auch nicht mehr in Gang bringen. Der verfolgende Polizeibeamte konnte den Fahrer schließlich zum Verlassen des Opels bewegen. Der 30-Jährige, so der Polizeibericht, „überschätzte aber wohl seinen eigenen Mut und ging auf den Beamten los. Wenig später dürfte dem Angreifer jedoch ein Licht aufgegangen sein, als ihm – zu spät – klar wurde, dass Diensthund Dark seinen Hundeführer verteidigen würde“. Der Hund biss ihn in die Angriffshand und brachte den Angreifer zu Boden.

Letztlich wurden die Wunden des 30-Jährigen im Krankenhaus versorgt, zum einen die Bissverletzung, zum anderen der Einstich – herbeigeführt durch die fällige Blutprobe.

Unterstütze uns auf Steady

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here