Hagen. Ein Polizeibeamter, der sich in seiner Freizeit in der Innenstadt aufhielt, konnte am Montagmittag (8. August) einen Taschendiebstahl verhindern und den Täter festnehmen. In ihrem Presseportal schildert die Polizei das Geschehen:

„Gegen 12 Uhr befand sich ein 77-jähriger Mann an der Außengastronomie eines Restaurants in der Fußgängerzone. Da er kurz zuvor seine Barschaft gezählt hatte, lag sein Portemonnaie offen auf dem Tisch, als sich der 57 Jahre alte Täter seinem Opfer näherte. Er deckte die Börse mit seiner Jacke ab und griff für den 77-Jährigen unbemerkt hinein, um einen Geldschein herauszufingern.

Schon die Vorbereitungshandlung war dem zufällig anwesenden Polizeibeamten aufgefallen. Als der Dieb den Schein zur Hälfte herausgezogen hatte, sprach ihn der Polizist an. Der 57-Jährige versuchte zwar, sich zu entfernen, setzte sich aber nicht zur Wehr, als ihn der Polizeibeamte bis zum Eintreffen seiner alarmierten Kollegen festhielt.

Die Überprüfung des Mannes ergab, dass er keinen festen Wohnsitz in der Bundesrepublik hat, allerdings schon mehrfach wegen Diebstahls und Betrugs mit dem Gesetz in Konflikt geraten war. Die Beamten nahmen ihn fest, legten eine Anzeige vor und der Mann verbrachte die Nacht in einer Zelle. Nach seiner Vernehmung erhob ein Kripobeamter in Absprache mit der Staatsanwaltschaft eine Sicherheitsleistung; erst danach konnte der 57-Jährige die Hoheleye verlassen.“

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