Märkischer Kreis/Schalksmühle. (ots) – Fünf Motorradfahrer starben im vergangenen Jahr auf den Straßen des Märkischen Kreises. 71 wurden schwer verletzt.

Wie angekündigt, hat die Polizei im MK ihre Bemühungen, die Zahl der Motorradunfälle zu senken, am Sonntag, 10. April, fortgesetzt. Die repressive Kontrolle sollte jedoch nur Nebensache sein. Absoluter Schwerpunkt dagegen: das Gespräch. Daher suchten die Polizisten einen der am häufigsten von Motorradfahrern frequentierten Plätze im Kreis auf: das Wildgehege Mesekendahl (Schalksmühle).

Weit mehr als 200 Gespräche

Polizeihauptkommissar Kaufhold im Gespräch mit einem Motorradfahrer. Foto: Polizei
Polizeihauptkommissar Kaufhold im Gespräch mit einem Motorradfahrer. Foto: Polizei

Dort führten Polizeibeamte bei bestem Motorradwetter weit mehr als 200 Präventionsgespräche mit angereisten Motorradfahrern aus dem Märkischen Kreis und dem Umland. Die Beamten hatten nützliche Tipps zu diversen Themen parat. Darunter Hinweise zu einer sicheren Fahrweise, der technischen Ausstattung von Krädern, zur Motorradbekleidung aber auch der aktuellen Verkehrsunfallentwicklung.

Dabei brachten die Gesprächspartner den Beamten vor allem viel Verständnis entgegen und wussten den konstruktiven Austausch ohne erhobenen Zeigefinger zu schätzen.

"Hallo Raser, wir warten" - so sieht das Aktionsplakat aus. Foto: Polizei
„Hallo Raser, wir warten“ – so sieht das Aktionsplakat aus. Foto: Polizei

Die Kontrollen werden zeitnah auch an anderen Orten des Kreises fortgesetzt, kündigt die Polizei an.

Zeitgleich zur Veranstaltung am Wildgehege hatte die Polizei des Ennepe-Ruhr-Kreises eine Info-Veranstaltung mit Programm auf dem Parkplatz an der Glörtalsperre organisiert. Hier waren unter anderem die Verkehrswacht und die Johanniter vertreten. Notfallseelsorger Roland Krämer lud die Biker zu einen Gottesdienst ein. Die Polizei stellte neuste Technik bei der Geschwindigkeitsmessung vor. Mit dem Einseitensensor (ESO) und zwei angeschlossenen Kameras ist es möglich, zwei Bilder aufzunehmen. Eins vom hinteren Kennzeichen, eins vom Fahrer. Dieses Fotos, betonte die Polizei, gelten durchaus als Beweismittel.

 

 

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