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Polizei erwischt 34 Gurtmuffel

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Lüdenscheid. Mit Blick auf das erklärte Ziel der Landesregierung, die Zahl der Todesopfer im Straßenverkehr bis zum Jahr 2020 zu halbieren, beteiligt sich die nordrhein-westfälische Polizei u.a. an EU-weiten Verkehrssonderkontrollen und kombiniert bzw. ergänzt diese mit eigenen landesweiten Gurtkontrollen.

Vom 8. bis 14. September finden EU-weit Verkehrskontrollen im Rahmen der Aktion TISPOL – (Traffic Information System Police) „Operation Seatbelt / NRW mit Gurt“ statt.

Verkehrserzieherisches Gespräch mit einer Mutter

Die Lüdenscheider Polizei führte am Mittwoch, 10. September, mit sieben Beamten von 7 bis 15 Uhr Sonderkontrollen im Innenstadtbereich von Lüdenscheid durch. Obwohl sich der überwiegende Teil der Verkehrsteilnehmer regelkonform verhielt, mussten dennoch 40 Verkehrsverstöße geahndet werden. Dabei hatten 34 Fahrzeugführer oder deren Beifahrer den vorgeschriebenen Sicherheitsgurt gar nicht oder nicht ordnungsgemäß angelegt. Sie wurden mit einem Verwarngeld in Höhe von 30 Euro belegt. Mit einer Mutter musste ein intensives, verkehrserzieherisches Gespräch geführt werden, da sie ihre beiden Kinder zwar angeschnallt, jedoch die vorgeschriebenen Sitzerhöhungen/ Sitzschallen nicht mitführte und somit ihre Kinder unzureichend gesichert beförderte. Auch sie musste ein Verwarngeld von 30 Euro bezahlen.

Haftbefehl vollstreckt

Zudem fielen den Beamten vier Fahrzeugführer auf, die während der Fahrt ein Handy/ Smartphone bedienten. Gegen diese Verkehrsteilnehmer musste jeweils eine Ordnungswidrigkeitenanzeige gefertigt werden. Besonders hervorzuheben ist, dass während der Sonderkontrolle in der Humboldtstraße ein mit Haftbefehl gesuchter Straftäter um 8.45 Uhr festgestellt und festgenommen werden konnte.

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